ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 00:00 Uhr

Asamoah darf nach Krisengipfel bei Schalke bleiben

Gelsenkirchen.. Der FC Schalke 04 und Gerald Asamoah haben sich auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit geeinigt, ihre Meinungsverschiedenheiten aber längst noch nicht ausgeräumt. „Gerald ist ab sofort wieder voll im Kader.

Weitere Sanktionen wird es nicht geben", erklärte Schalke-Manager Andreas Müller gestern nach dem zweieinhalbstündigen Krisengipfel in Gelsenkirchen, an dem auch Trainer Mirko Slomka, Präsident Gerhard Rehberg sowie Asamoah und dessen Berater Jürgen Milewski teilgenommen hatten. "Wir haben die Sache bereinigt", meinte Slomka und hob zusammen mit der Vereinsführung die Suspendierung auf. "Wir wollen ohne Vorbehalte weiter zusammenarbeiten", sagte der 39-jährige Coach, der zuvor von einem "Vertrauensbruch" Asamoahs gesprochen hatte.
Trotz des laut Müller "reinigenden Gewitters" konnte von einer wirklichen Annäherung der Parteien aber keine Rede sein. "Ich bin bereit, weiter für Schalke zu spielen. Aber ich bleibe dabei: Was ich gesagt habe, war harmlos. Die Strafe war hart und ungerecht", betonte Asamoah. Aus disziplinarischen Gründen war der dienstälteste Schalke-Profi aus dem Kader für die Partie in Berlin verbannt worden. Grund waren länger zurückliegende Äußerungen über Trainer Slomka. Laut Schalke hatte Gerald Asamoah angekündigt, Coach Slomka "in der Öffentlichkeit Probleme" zu bereiten, falls er nicht "alsbald in der Bundesliga von Anfang an spielen würde". (dpa/bw)