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| 18:40 Uhr

Judo
KSC Asahi schafft Klassenerhalt

Während des Derbys siegte Jamal Petgrave gleich zwei Mal. Sein Vereinskollege Johannes Kruse tat es ihm gleich.
Während des Derbys siegte Jamal Petgrave gleich zwei Mal. Sein Vereinskollege Johannes Kruse tat es ihm gleich. FOTO: KSC ASAHI Spremberg
Spremberg. Die Spremberger Judoka schlagen den UJKC Potsdam im Brandenburg-Derby 7:6. pm/sme

Der KSC Asahi Spremberg beendet die diesjährige Judo-Bundesligasaison mit dem 6. Tabellenplatz und erfüllt damit sein Saisonziel. Der Klassenerhalt stand vor dem Brandenburg-Derby gegen den UJKC Potsdam am vergangenen Samstag auf der Kippe. Der Sieg gegen die Potsdamer war mit 7:6 knapp. Bei einer Niederlage des TSV Bayer 04 in Hamburg und eines Sieges des UJKC Potsdam in Spremberg wäre Asahi abgestiegen. „Das war heute nichts für schwache Nerven. Ich bin fix und fertig, aber überglücklich“, so Vereinschef Dirk Meyer über den Klassenerhalt.

Für die circa 500 Zuschauer war der letzte Kampftag der Saison an Spannung kaum zu überbieten. In der ersten Halbzeit standen sechs der sieben Begegnungen auf wackligen Beinen. Lediglich der Spremberger Vizekapitän Johannes Kruse ließ seinem Gegner keine Chance. Danni Tempel führte zwar kurzzeitig gegen den deutschen Junioren-Meister Yvo Wittasek mit einem halben Punkt und zwei Bestrafungen, verlor aber. Auch die Spremberger Gaststarter Jamal Petgrave (England) und Tomasz Domanski (Polen) hatten ihre Mühe. Mit 3:4 für Potsdam ging es in die Pause. Die zweite Halbzeit unterlag einem rasanten Wechsel zwischen Ausgleich, Führung und Rückstand. Die Teams waren auf Augenhöhe.

Der Höhepunkt des Abends war das letzte Duell zwischen Tomasz Domanski und dem amtierenden deutschen Junioren-Meister Ole Buth. Davor stand es bereits 7:6 für Asahi. Beide Kontrahenten schenkten sich nichts und führten einen harten und von Taktik geprägten Kampf. Letzten Endes war es den Kampfrichtern zu viel Taktik und beide Sportler wurden disqualifiziert. Nach kurzer Fassungslosigkeit auf beiden Seiten brach ein Riesenjubel in der Halle aus. Spremberg bleibt in der ersten Liga.