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Arndt fährt Quali – Sandig Ersatz in der Mannschaftsverfolgung

Madeleine Sandig. Foto: Helbig/mih1
Madeleine Sandig. Foto: Helbig/mih1 FOTO: Helbig/mih1
Berlin/Cottbus. Madeleine Sandig vom RSC Cottbus muss bei den Olympischen Spielen in London in der 3000-Meter-Mannschaftsverfolgung vorerst mit der Rolle der Ersatzfrau vorlieb nehmen. Bundestrainer Sven Meyer nominierte am Sonntag nach Abschluss des letzten Lehrgangs im Berliner Velodrom Charlotte Becker (Berlin), Lisa Brennauer (Durach) und Judith Arndt (Leipzig) für die Ausscheidung im Olympiapark am 3. Th. Juschus

August.

"Die Leistungen von Judith Arndt - insbesondere in der Führungsposition - sind einfach konstanter. Mit ihr haben wir eine stärkere Kombination", begründete Meyer seine Entscheidung. Die Leipzigerin, die auch als aussichtsreiche Medaillenkandidatin im Zeitfahren auf der Straße gilt, hatte erst Anfang des Jahres auch ihre Bahnambitionen geäußert und war nach über einem Jahrzehnt Abstinenz ins Oval zurückgekehrt.

Ziel für die deutsche Mannschaft sind zunächst die Top 8. "Dazu müssen wir von Anfang an Vollgas geben und sicher einen deutschen Rekord fahren", sagte Meyer. Erreicht Deutschland das Viertelfinale, wären zwei weitere Starts bei der Olympia-Premiere für die Verfolgerinnen sicher - und damit auch ein Einsatz für Madeleine Sandig wieder möglich. Am Freitag reist das Quartett mit Roger Kluge aus Cottbus nach London.