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Turnen
Wieder im Finale: Bretschneider hat Rekordchance

Andreas Bretschneider könnte zum vierten Mal in Cottbus am Reck gewinnen.
Andreas Bretschneider könnte zum vierten Mal in Cottbus am Reck gewinnen. FOTO: Frank Hammerschmidt / Hammerschmidt Frank
Cottbus. Andreas Bretschneider hat sich am Freitag beim Turn-Weltcup in Cottbus erneut fürs Reck-Finale. Dort kann der Dreifach-Sieger am Sonntag beim Turnier der Meister Geschichte schreiben. Von Jan Lehmann

Andreas Bretschneider hat am Freitag beim Turnier der Meister seine Rekordchance gewahrt. Der ehemalige Cottbuser qualifizierte sich am Reck für den Endkampf am Sonntag. Dann könnte er seinen vierten Reck-Titel bei dem Traditionsturnier gewinnen. Schon 2013, 2014 und 2016 hat der 28-Jährige  in der Lausitz Gold geholt. Drei Recksiege in Cottbus, die haben nicht einmal die langjährigen Überflieger Fabian Hambüchen und Epke Zonderland in ihren bemerkenswerten Karrierestatistiken stehen. Nur der Slowene Aljaz Pegan war bisher in der Lausitz genauso erfolgreich. Bretschneider könnte ihn am Sonntag übertrumpfen. Allerdings muss er dann den Chinesen Di Tan und den Japaner Hidetaka Miyachi schlagen. Beide zeigten am Freitag schon imposante Flugshows. Besonders der Japaner hatte es dem Cottbuser Turn-Experten Ronny Ziesmer angetan. Der 38-Jährige bekundete am Hallenmikrofon: „Der hat hier Eindruck hinterlassen.“ Bretschneider hingegen ließ noch das nach ihm benannte schwerste Element im Turnsport aus. Ziesmer hofft: „Vielleicht sehen wir das Teil ja am Sonntag.“