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| 02:40 Uhr

Alba Berlin bleibt eine Baustelle

Dragan Milosavijevic (l.) und Alba stehen vor wegweisenden Spielen.
Dragan Milosavijevic (l.) und Alba stehen vor wegweisenden Spielen. FOTO: dpa
Berlin. Trotz der bitteren 77:83-Niederlage bei Unicaja Malaga und dem damit verbundenden Eurocup-Aus herrscht bei den Basketballern von Alba Berlin keine große Enttäuschung. "Wir mussten nicht weiterkommen. Nicolas Sowa / dpa/noc

Das, was wir vom Potenzial her können, haben wir mit dem Einzug in die Top16-Runde geschafft", erklärte Manager Marco Baldi. Im letzten Gruppenspiel am Mittwoch gegen Valencia hat Alba keine Chance mehr, die nächste Runde zu erreichen.

Zumindest fällt die Doppel belastung nun weg. Und die war zuletzt sehr hoch, wie Baldi fand: "Da lässt dann schon mal die Konzentration nach." So machte das Team zuletzt zusehends einen müden Eindruck. Es häuften sich die Fehler. Neben zu vielen Ballverlusten vergaben die Berliner in Malaga zu viele offene Würfe. Außerdem macht sich das Rebound-Problem besonders gegen gute Gegner immer wieder bemerkbar. Malaga holte 39, Alba nur 25.

Das Problem müssen die Berliner auch in der Bundesliga in den Griff bekommen. Zuletzt gewannen sie zehn Ligaspiele nach einander. "Das ist eine tolle Serie, die nicht jeder Verein hinbekommt", betonte Baldi. Allerdings konnte sein Team dabei nicht immer überzeugen, zuletzt wurden die Siege immer knapper und glücklicher.

Alba ist immer noch eine Baustelle. "Wir müssen immer noch viel an uns arbeiten und unsere Stabilität finden", forderte deshalb Baldi. Denn es geht Schlag auf Schlag weiter. Mit den Bundesligaspielen gegen Bonn und die Bayern sowie dem Pokal-Final-Four in eigener Halle (18. und 19. Februar) stehen wichtige Partien vor der Tür. "Der Monat Februar hat es in sich. Er wird für uns richtungsweisend", bemerkte Baldi. Große Ausrutscher kann sich Alba in der Liga nicht mehr erlauben, wenn noch der wichtige Platz vier erreicht werden soll.