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Kanu
500 000-Euro-Leuchtfeuer für Cottbuser Parakanuten

Brandenburgs Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, Britta Ernst (M.), hat dem ESV Lok Raw um Parakanute Heiko Rösler (l.) und Vereinspräsident Manfred Noack am Freitag den Zuwendungsbescheid überreicht.
Brandenburgs Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, Britta Ernst (M.), hat dem ESV Lok Raw um Parakanute Heiko Rösler (l.) und Vereinspräsident Manfred Noack am Freitag den Zuwendungsbescheid überreicht. FOTO: Steven Wiesner
Cottbus. ESV Lok Raw Cottbus wird Stützpunkt für behinderte Kanusportler und läutet damit "eine neue Ära" ein. Von Steven Wiesner

Der Tag, an dem das erste Türchen des Adventskalenders geöffnet wurde, hat dem ESV Lok Raw Cottbus ein großes Geschenk gebracht: Britta Ernst, Brandenburgs Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, übergab dem Verein am Freitag einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 398 000 Euro für die Errichtung des Parakanu-Stützpunktes. Cottbus (48 000 Euro) und auch der Verein selbst (51 000) haben Eigenanteile gestemmt, um die etwa 500 000 Euro zusammenzubekommen, die für die Umbaumaßnahmen auf dem Vereinsgelände an der Spree vonnöten sind. 2019 soll das Projekt fertiggestellt sein.

Vereinspräsident Manfred Noack sprach von „einer neuen Ära“, in der mit verbesserten Bedingungen noch mehr behinderten Kanuten das Sporttreiben ermöglicht werden soll. Aktuell gibt es drei Parakanuten beim ESV. Einer von ihnen ist Heiko Rösler, der dem neuen Stützpunkt entgegenfiebert: "Die neue Barrierefreiheit macht es uns leichter. Dass so viel Geld investiert wird, ist ein Leuchtfeuer für den Parasport."