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38:24 – Deutsches Team fliegt ins WM-Achtelfinale

Patrick Groetzki und die deutsche Mannschaft nutzten die Partie gegen den überforderten Gegner zum Torschuss-Training.
Patrick Groetzki und die deutsche Mannschaft nutzten die Partie gegen den überforderten Gegner zum Torschuss-Training. FOTO: dpa
Rouen. Die deutschen Handballer fliegen bei der WM vorzeitig ins Achtelfinale. Gegen Saudi-Arabien reicht eine durchschnittliche Leistung zum dritten Sieg im dritten Gruppenspiel. Nils Bastek und Eric Dobias / dpa/jal

Trotz einer teilweise schlampigen Abwehrleistung sind die deutschen Handballer im Schongang ins WM-Achtelfinale spaziert. Mit dem mühelosen 38:24 (21:13) gegen Saudi-Arabien erreichte der Europameister am Dienstag vorzeitig die K.o.-Runde und übernahm in der Gruppe C wieder die Tabellenführung. Nächster Gegner der Bad Boys ist an diesem Mittwoch (17.45 Uhr) Weißrussland, ehe es am Freitag gegen den punktgleichen EM-Dritten Kroatien um den Gruppensieg geht.

Vor 3700 Zuschauern in Rouen waren Steffen Fäth mit sechs Toren sowie Kai Häfner und Julius Kühn (beide 5) die besten Werfer für die DHB-Auswahl, die in der Defensive ungewohnte Schwächen offenbarte und auch im Angriff einiges liegen ließ. Der Schlendrian verhinderte ein ähnliches Schützenfest wie beim 35:14 gegen Chile.

Nach der Pause schonte Bundestrainer Dagur Sigurdsson einige Stammkräfte wie Kapitän Uwe Gensheimer und Patrick Groetzki, der Vorsprung wuchs auch ohne sie weiter. Auch Sigurdsson weiß: Das Turnier geht für seine Mannschaft erst am Freitag so richtig los.