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Basketball-Profiliga
NBA-Pleitenserie für Dallas und Nowitzki geht weiter

Dirk Nowitzki (r) kassierte mit den Mavericks die nächste Niederlage. Foto: David Zalubowski
Dirk Nowitzki (r) kassierte mit den Mavericks die nächste Niederlage. Foto: David Zalubowski FOTO: David Zalubowski
Denver. Die Dallas Mavericks verlieren mit den Basketball-Stars Dirk Nowitzki und Maxi Kleber die Playoff-Plätze in der nordamerikanischen Profiliga NBA immer mehr aus den Augen. dpa

Es war ein Spiegelbild der bisherigen Saison für Basketball-Superstar Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks. Auf Augenhöhe mit dem Gegner, die Sieg-Möglichkeit vertan - und am Ende steht das Team von Nowitzki und Maxi Kleber in der NBA wieder einmal als Verlierer dar.

Das 89:91 (42:50) bei den Denver Nuggets war für die Texaner bereits die 34. Pleite im 50. Saisonspiel. Die Playoffs sind trotz ordentlicher Leistungen in weiter Ferne.

„Wir machen zu viele Fehler“, sagte Nowitzki, der mit den Mavs auch schon am Freitag gegen Portland (93:107) das Nachsehen hatte. „Wir müssen ein bisschen besser sein, ein bisschen schlauer sein. Wir müssen den Ball sichern, wenn wir ihn haben. Wir müssen uns den Rebound holen und eine bessere Schussauswahl treffen.“ Nowitzki kam am Ende auf elf Punkte, Kleber auf acht Zähler. „Es war nicht gut genug“, sagte der 39 Jahre alte Würzburger.

Völlig chancenlos waren die Atlanta Hawks mit Dennis Schröder im Heimspiel gegen die Washington Wizards. Die Mannschaft des Braunschweigers verlor 24 Stunden nach dem 110:121 bei den Charlotte Hornets auch gegen das Hauptstadt-Team deutlich mit 104:129 (45:61) und bleibt mit einer Bilanz von 14:35-Siegen das NBA-Schlusslicht.

Schröder passte sich dem Niveau seiner Mitspieler an und kam lediglich auf neun Punkte und sieben Rebounds. Der Spielmacher traf nur drei von zwölf Würfen aus dem Feld und sah das komplette vierte Viertel von der Bank aus. „Washington war in allen Belangen die bessere Mannschaft“, sagte Hawks-Trainer Mike Budenholzer.

Ein spektakuläres Match gab es zwischen den Golden State Warriors und den Boston Celtics mit Nationalspieler Daniel Theis. Im Duell des besten West-Teams gegen die beste Ost-Mannschaft überragte einmal mehr Warriors-Superstar Stephen Curry mit 49 Punkten. „Es war wie ein Playoff-Spiel“, sagte Curry zur Intensität des Spiels. Kyrie Irving erzielte 37 Punkte für die Celtics, Theis kam auf drei Zähler.

Die Oklahoma City Thunder sind mit sieben Siegen in Serie die Mannschaft der Stunde. Bei den Detroit Pistons siegten die Thunder mit MVP Russell Westbrook souverän 121:108. Oklahomas Carmelo Anthony erzielte dazu seinen 25 000 Punkt in der NBA. Einziger Wermutstropfen für die Sieger: Andre Roberson musste mit Verdacht auf eine schwere Knie-Verletzung unter Tränen auf einer Trage das Spielfeld verlassen.