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Rennen in Shanghai
Das muss man wissen zum Großen Preis von China

Sebastian Vettel (r) im Ferrari möchte auch in Shanghai die Nase vor Mercedes-Pilot Lewis Hamilton haben. Foto: Rick Rycroft
Sebastian Vettel (r) im Ferrari möchte auch in Shanghai die Nase vor Mercedes-Pilot Lewis Hamilton haben. Foto: Rick Rycroft FOTO: Rick Rycroft
Shanghai. Nach seinen Auftakterfolgen in Australien und Bahrain kommt Sebastian Vettel mit viel Selbstvertrauen zum dritten Formel-1-Rennen des Jahres nach Shanghai. dpa

Doch auch für den Ferrari-Pilot ist die Führung in der WM-Wertung vor dem Grand Prix von China am Sonntag (8.10 Uhr MESZ) nur eine Momentaufnahme. In Shanghai ist Mercedes gefordert.

Wie ist die Ausgangslage?

Vierfach-Champion Vettel weiß, dass seine Siege in den ersten Saisonrennen nicht allein nur mit der Stärke von Ferrari zu tun hatten. Mercedes schenkte ihm durch eigene Fehler die Erfolge. Immerhin hat der Heppenheimer nun 17 Punkte Vorsprung in der WM-Wertung vor Hamilton. Ferrari muss erst einmal nicht zu viel Risiko bei der Weiterentwicklung des Wagens eingehen. In China wollen und müssen Mercedes und vor allen Titelverteidiger Hamilton endlich kontern.

Wer steht in China noch unter Beobachtung?

Red Bull hat seine Rolle als großer Herausforderer von Mercedes und Ferrari noch nicht gefunden. Die Bilanz nach zwei Rennen ist durchwachsen: In Australien gelangen Daniel Ricciardo und das niederländische Ausnahmetalent Max Verstappen die Plätze vier und sechs, in Bahrain schafften sie nicht einmal drei Runden. Der 20-jährige Verstappen fährt nach seiner Kollision beim Wüstenrennen mit Hamilton, deren Spätfolge zum Ausfall führte, unter Bewährung.

Worauf kommt es in Shanghai an?

Die Temperaturen sind bei weitem nicht so hoch wie in Bahrain. Für den Sonntag sind um die 20 Grad angesagt. Ein Vorteil für Mercedes. 16 unterschiedliche Kurven fordern Fahrer und Wagen. Dazu gibt es eine Gerade, auf der die Piloten über einen Kilometer Vollgas geben können. Vor allem die Vorderreifen werden auf der 5,451 Kilometer langen Strecke beansprucht.

Wer ist der Favorit?

Schon vor den Rennen in Australien und Bahrain hieß es: Lewis Hamilton dürfte unter normalen Bedingungen kaum zu schlagen sein. Doch die ersten beiden Grand Prix verliefen - bedingt durch Strategiefehler von Mercedes - nicht normal. Insgesamt kommt aber die Strecke in der ostchinesischen Millionen-Metropole den Silberpfeilen entgegen. Das belegt auch die Statistik: Von den letzten sechs Rennen in China gewann Mercedes fünf. Sechs Mal startete ein Wagen mit dem Stern von der Pole Position. Rekordsieger ist Hamilton mit fünf Erfolgen, davon drei im Mercedes (2014, 2015 und 2017) und zwei im McLaren (2008, 2011).

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