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| 08:05 Uhr

Großer Preis von Ungarn
Darüber wird auch gesprochen im Fahrerlager der Formel 1

 Ist mehr mit seinem Smartphone als mit der Zukunft von Konkurrent Max Verstappen beschäftigt: Mercedes-Star Lewis Hamilton. Foto: Zoltan Balogh/MTI
Ist mehr mit seinem Smartphone als mit der Zukunft von Konkurrent Max Verstappen beschäftigt: Mercedes-Star Lewis Hamilton. Foto: Zoltan Balogh/MTI
Budapest. Für den Sieg vor der Formel-1-Sommerpause kommen eine Reihe Fahrer in Frage. Es gibt aber auch noch andere Themen im Fahrerlager des Großen Preises von Ungarn auf dem Hungaroring. dpa

DIE ZUKUNFT VON MAX VERSTAPPEN

Eigentlich, so gab Lewis Hamilton zu verstehen, habe er keine echte Meinung dazu. Wozu denn? Zu einem Teamkollegen Max Verstappen. Der 21-Jährige wird immer wieder mit einem Wechsel auf kurz oder lang zu Mercedes in Verbindung gebracht, sein Vertrag bei Red Bull endet nach der nächsten Saison. Er hätte kein Problem damit, meinte der 34 Jahre alte Hamilton, fünfmaliger Weltmeister und unumstrittener Superstar bei den Silberpfeilen - und in der Formel 1. „Ich weiß nicht, wie es fürs Team funktionieren würde“, meinte der Brite allerdings auch.

DIE SCHÖNEN STRESSTAGE VON DANIIL KWJAT

Es war eine ganz besonders aufregende Zeit für Daniil Kwjat. Nach seinem dritten Platz beim Deutschland-Rennen übernachtete der Russe von Toro Rosso im Krankenhaus. Keine Sorge, es ging ihm gut. Er war Vater einer Tochter geworden. Viel Zeit blieb dem 25-Jährigen aber nicht, schon am Mittwoch landete er in Budapest. „Es waren sehr besondere 24 oder 48 Stunden“, erzählte Kwjat im Fahrerlager.

HAAS ODER HASS

Nein, natürlich ist es gar nicht so übel zwischen Kevin Magnussen und Romain Grosjean. Zumindest darin herrschte friedsame Einigkeit bei den beiden Haas-Piloten. Sie telefonieren sogar einmal in der Woche miteinander, erzählte der 33 Jahre alte Franzose Grosjean. „Ich weiß, Leute, ihr liebt sowas: Es ist aber nicht so schlimm, wie es aussehen mag“, beteuerte sein 26 Jahre alter dänischer Stallrivale Magnussen. Auf der Strecke, im Auto klang das in diesem Jahr mehrfach ganz anders. In Spanien, Großbritannien und zuletzt in Deutschland krachten sie aneinander.

Wohl auch deswegen setzten die Verantwortlichen bei der offiziellen PK zum Großen Preis von Ungarn sicherheitshalber den Russen Daniil Kwjat zwischen die beiden. Haas-Teamchef Günther Steiner versuchte seinerseits erst gar nicht, den Zoff schön zu reden. „Wenn sie nicht miteinander reden, gut. Damit muss ich leben. Damit kann ich leben. Solang es sich nicht negativ auf das Team auswirkt“, sagte er: „Eine gute Beziehung zu erzwingen, wird nicht gehen.“

DER REIFENWECHSELREKORD VON RED BULL

In zwei Sekunden kann man eigentlich nicht viel machen. Usain Bolt schaffte in der Zeit knapp 20 Meter bei seinem 100-Meter-Weltrekord vor zehn Jahren in Berlin. Um Auffahr-Unfälle auf Autobahnen oder Schnellstraßen zu vermeiden, soll die sogenannte Zwei-Sekunden-Regel helfen. Sprich der Abstand zum voraus fahrenden Auto sollte mindestens zwei Sekunden betragen. Man kann aber auch einfach in 1,88 Sekunden die vier Räder während eines Rennens an einem Formel-1-Auto wechseln. Mit seinem Rekord beim Deutschland-Rennen hat das Red-Bull-Team nachhaltige Wirkung hinterlassen. „Das war sehr beeindruckend“, meinte unter anderem der Kanadier Lance Stroll vom Konkurrenz-Team Racing Point.

KOMMT ES ZUR REKORDSAISON VON 22 RENNEN?

Es könnte eine Rekordsaison werden. 22 Rennen, so viele wie noch nie. Eigentlich war Spanien schon raus für den Kalender 2020. Die katalanische Regierung segnete nun aber einen Plan ab, den Vertrag mit der Formel 1 für ein Jahr zu verlängern.

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