ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 10:06 Uhr

Zürich
Medien: Fifa wollte Marokko mit WM-Vergaberegeln schwächen

Zürich. Wenige Wochen vor der Wahl des Gastgebers der Fußball-WM 2026 gibt es laut "Welt am Sonntag" Ungereimtheiten um den Vergabeprozess. So soll es beim Weltverband Fifa den Versuch gegeben haben, die Bewerbungskriterien nachträglich zuungunsten von Bewerber Marokko zu verändern. Erst nach Bedenken der WM-Evaluierungskommission sei die geforderte Anzahl an existierenden Stadien nicht von vier auf sechs erhöht worden. Dies hätte die Kandidatur Marokkos scheitern lassen, da die Nordafrikaner derzeit nur fünf Stadien vorweisen können. Die von Fifa-Chef Gianni Infantino wohl präferierten Bewerbungen von Mexiko, Kanada und den USA hätte dann bei der Abstimmung beim Fifa-Kongress am 13. Juni keinen Gegenkandidaten gehabt. Die Fifa dementierte laut Zeitung, dass es entsprechende Pläne gegeben habe.

Wenige Wochen vor der Wahl des Gastgebers der Fußball-WM 2026 gibt es laut "Welt am Sonntag" Ungereimtheiten um den Vergabeprozess. So soll es beim Weltverband Fifa den Versuch gegeben haben, die Bewerbungskriterien nachträglich zuungunsten von Bewerber Marokko zu verändern. Erst nach Bedenken der WM-Evaluierungskommission sei die geforderte Anzahl an existierenden Stadien nicht von vier auf sechs erhöht worden. Dies hätte die Kandidatur Marokkos scheitern lassen, da die Nordafrikaner derzeit nur fünf Stadien vorweisen können. Die von Fifa-Chef Gianni Infantino wohl präferierten Bewerbungen von Mexiko, Kanada und den USA hätte dann bei der Abstimmung beim Fifa-Kongress am 13. Juni keinen Gegenkandidaten gehabt. Die Fifa dementierte laut Zeitung, dass es entsprechende Pläne gegeben habe.

Nach der Skandal-Wahl von Russland (2018) und Katar (2022) durch das damalige Exekutivkomitee wird der Gastgeber erstmals durch den Fifa-Kongress gewählt.

(dpa)