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Frankfurt/Main
Mainzer Fehler bringen Frankfurt ins Pokal-Halbfinale

Mainz, wie es patzt und schnarcht: Dank der gütigen Mithilfe des Karnevalsvereins im verfrühten Tolle-Tage-Modus ist Eintracht Frankfurt nur noch einen Schritt vom erneuten Einzug ins Endspiel des DFB-Pokals entfernt. Der Vorjahresfinalist setzte sich 3:0 (1:0) im Viertelfinale gegen den tief in der Krise steckenden Lokalrivalen FSV Mainz 05 durch.

Ante Rebic (17.) nach einem kapitalen Fehler von Ex-Nationaltorhüter Rene Adler, Innenverteidiger Alexander Hack per Eigentor (53.) und Omar Mascarell (62.) als Nutznießer eines weiteren Hack-Fehlers trafen für den Bundesliga-Sechsten. Der Liga-Drittletzte aus Mainz, bei dem Danny Latza noch die Rote Karte sah (82.), enttäuschte auf der ganzen Linie. Die Kritik am umstrittenen Trainer Sandro Schwarz dürfte noch lauter werden.

In der Pause schien Schwarz noch die richtigen Worte gefunden zu haben. Der FSV war zu Beginn des zweiten Durchgangs wesentlich besser im Spiel. Das Ganze war aber nur ein Strohfeuer. Hack schaffte es mit seinem Eigentor und seinem Stockfehler fast im Alleingang, Frankfurt endgültig auf die Siegerstraße zu bringen.

Von einem Aufbäumen der Gäste war im Anschluss nichts zu sehen. Schwarz stand fassungslos an der Seitenlinie.

(sid)