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| 02:44 Uhr

Viele Wünsche bleiben bei den Pokalfinalspielen unerfüllt

Sylvio Roscher vom KSV 66 Steinitz bestätigte auch im Pokalfinale mit 511 Kegeln seine gute spielerische Verfassung. Vier Gesamtzähler fehlten am Ende dennoch auf den Kreismeisterschaftszweiten Empor Tröbigau.
Sylvio Roscher vom KSV 66 Steinitz bestätigte auch im Pokalfinale mit 511 Kegeln seine gute spielerische Verfassung. Vier Gesamtzähler fehlten am Ende dennoch auf den Kreismeisterschaftszweiten Empor Tröbigau. FOTO: Jochen Kassmann/jkn1
Kreispokal. Die Finals um die Pokale der auf Kreisebene sowie den im OKV- und Landesgeschehen spielenden Vertretungen sind Geschichte. Jochen Kassmann/jkn1

Nach interessanten und umfangreichen Wettbewerben im 120-Wurf-Spielsystem wurden die Sieger in Vierermannschaften ermittelt.

Aus unserem Altkreis Hoyerswerda, der in den vergangenen Jahren schon erfolgreicher und mit mehr Mannschaften in der Endrunde vertreten war, konnten sich nur der KSV 66 Steinitz bei den Männern und der SC Hoyerswerda sowie Turbine Lauta bei den Senioren für die Endrunde qualifizieren.

Im Bautzener Keglerheim auf den schwer zu bespielenden Bahnen 9 bis 12 mussten sich die Männer des KSV 66 Steinitz am Ende mit dem dritten Platz und 1920 Zählern zufrieden geben. Sylvio Roscher spielte den Bestwert mit 511 Kegeln, Toni Eichler erreichte 478 Kegel. Die Steinitzer wurden denkbar knapp vom Kreismeisterschaftszweiten Empor Tröbigau mit 1924 Zählern (Heiko Hohlfeld 492) bezwungen. Kreispokalsieger wurde aber überraschend das unterklassige Quartett des KV Kamenz mit 2008 Kegeln, wo Edgar Hoffmann mit ausgezeichneten 551 Zählern den Tagesbestwert erreichte.

Der SC Hoyerswerda reiste mit viel Optimismus zum Finale der Senioren nach Königswartha. Doch die Hoffnungen des Pokalerfolges konnten sie sich nicht erfüllen. Dazu war das Quartett des Erstlandesligaaufsteigers vom KV Bautzen-West zu stark. Mit 1884 Zählern mussten sich die Hoyerswerdaer den Bautzenern, die es auf sehr gute 2022 Kegel brachten, deutlich auf dem zweiten Platz geschlagen geben. Dabei spielte Einzellandesmeister Dieter Michler mit 537 Kegeln in einer geschlossen agierenden Mannschaft den Tagesbestwert. Beim SC konnten nur Dietmar Sachse mit 495 und Rainer Wrobel mit 486 Kegeln ansprechende Resultate erzielen. Dritter wurde Bautzen-West II mit 1416 Kegeln. Turbine Lauta hatte abgesagt.

Die weiteren Pokalsieger wurden bei den Kreismannschaften der Frauen in Demitz-Thumitz Feuerfest Wetro mit 1979 Kegeln und bei den Senioren auf den Kamenzer Bahnen der Radeberger SV mit 1905 Kegeln. Pokalsieger der OKV-Ebene wurde bei den Männern in Großdubrau die SG Kleinröhrsdorf mit 2115 Kegeln und bei den Frauen in Laußnitz Zweitlandesligist Thonberger SC mit 1970 Kegeln.