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Victoria Schneider und Christian Waschfeld sind Kreiseinzelmeister

Die besten Nachwuchskegler des Elbe-Elster-Kreises. Falkenbergs Bürgermeister Herold Quick zeichnete die U 18-Sportler aus.
Die besten Nachwuchskegler des Elbe-Elster-Kreises. Falkenbergs Bürgermeister Herold Quick zeichnete die U 18-Sportler aus. FOTO: dbk1
KEGELN KREISEINZELMEISTERSCHAFT. Vor Kurzem fanden die diesjährigen Kreiseinzelmeisterschaften der Altersklasse U 18 weiblich und männlich in Falkenberg statt. dbk1

AK U 18 männlich: Die ersten acht Starter der Vorrunde konnten mit ihren Leistungen nicht so richtig überzeugen und mussten abwarten, ob ihre Ergebnisse für das Finale reichen würden. Nur Tobias Besser vom SV Preußen Elsterwerda setzte mit 500 Kegeln das erste Achtungszeichen.

Im letzten Durchgang des Vorkampfes sahen dann die Zuschauer mit Christian Waschfeld (Bad Liebenwerda), Justin Lorenz (Titelverteidiger, Schlieben) und den beiden Falkenbergern Fabian Zurawski und Max Schmidt die vermutlich besten vier Spieler. Schon nach der Hälfte des Spieles zeigte sich, dass diese vier Sportler den Titel unter sich ausmachen werden. Mit je 519 Kegeln setzten sich Christian Waschfeld und Fabian Zurawski an die Spitze des Vorkampfes. Justin Lorenz (517 Kegel) und Max Schmidt (512 Kegel) blieben knapp dahinter.

Also war für das Finale Spannung pur angesagt. Da sich am Finaltag ein Sportkamerad kurzfristig krankheitsbedingt abgemeldet hatte, musste der erste Durchgang mit nur drei Startern beginnen (Platz 7, 6 und 5 der Vorrunde). Gewisse Hoffnungen hatte sich hier noch der dritte Falkenberger Starter, Julian Rust, gemacht. Doch schon die ersten Kugeln zeigten, dass dieses Vorhaben nicht gelingen würde. Am Ende kam Julian Rust auf Platz sieben ein. Dennoch war dieses Ergebnis bei seinen ersten Kreiseinzelmeisterschaften bei der U 18 ein tolles Resultat. Eric Schäfer vom SV Preußen Biehla verbesserte sich von Rang acht auf Platz sechs. Der vorkampffünfte Tobias Besser blieb auf seinem fünften Platz.

Der letzte Durchgang war von der ersten bis zur letzten Kugel von Spannung geprägt. Nach der Hälfte des Spieles ging der Titelverteidiger Justin Lorenz mit 20 Kegeln vor Christian Waschfeld in Führung. Die beiden Falkenberger konnten jetzt nicht mehr mithalten und kämpften unter sich den dritten Platz aus.

Am Ende konnte sich Fabian Zurawski mit einem Kegel über die Ziellinie retten. Jetzt stand die Frage, ob Lorenz seinen Vorsprung vergrößern kann und somit am Ende seinen Titel verteidigen würde oder ob Waschfeld noch einmal zurückkommt. Die Frage war schnell beantwortet. Kegel um Kegel holte Waschfeld wieder auf und ging bis zu seiner letzten gespielten Kugel in Führung. Der Kurstädter war dem Titel sehr nah, musste aber noch zwei zu spielende Kugeln von Lorenz abwarten. Da der Schliebener aber nicht mehr in die Vollen kam, wurde Christian Waschfeld am Ende mit fünf Kegeln Differenz neuer Kreismeister.

AK U 18 weiblich: Da die Titelverteidigerin Victoria Schneider (Elsterwerda) am Tag der Kreiseinzelmeisterschaft nicht anwesend sein konnte (wegen des Aufstiegsspiels zur 2. Bundesliga), wurde ihr eine Sondergenehmigung erteilt, sodass sie bereits am Donnerstag vorspielen durfte. Mit einem überzeugten Ergebnis von 520 Kegeln stellte Victoria Schneider die Weichen für eine vorzeitige Titelverteidigung.

Ihre drei Sportkameradinnen Jasmin Mohr (444 Kegel, Elsterwerda), Pauline Schumacher (439, Schlieben) und Sarah Kleinert (435, Züllsdorf) hatten, wie die ersten Bahnen zeigten, nichts mit der Titelvergabe zu tun. Alle drei kämpften dennoch verbissen um die Medaillenplätze. Zur Hälfte der Spielzeit lag Sarah Kleinert klar auf Medaillenrang zwei vor Jasmin Mohr und Pauline Schumacher.

Auf der letzten Bahn wurde es noch mal spannend, da die zu dieser Zeit führende Sarah Kleinert nachließ. Die Sportkameradinnen Mohr und Schumacher holten Kegel um Kegel auf. Bei noch fünf zu spielenden Kugeln ging Mohr in Führung und gab diese am Ende auch nicht mehr ab. Auch Pauline Schumacher konnte mit der letzten Kugel Sarah Kleinert noch abfangen und kam somit auf Rang drei ein.