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| 03:02 Uhr

Verband begrüßt viele neue Referees

Weißwasser/Niesky. Bei drei Lehrgängen zum Schiedsrichteranwärter des Fußballverbandes Oberlausitz sind 33 Sportler ausgebildet worden. B. Donke/trt

Neun künftige Referees kommen aus dem Bereich Weißwasser/Niesky. Sämtliche Anwärter mussten einen 25-stündigen Lehrgang absolvieren. Daran schloss sich eine schriftliche Prüfung an. Nun müssen die Prüflinge noch einen Lauftest absolvieren. Sie sollen in fünf Fußballspielen als Assistenten oder als Schiedsrichter angesetzt werden. Erst dann wird sich zeigen, ob sich die Anwärter auch als Spielleiter eignen. Erst wenn sie diese Anzahl der Partien absolviert haben, sind sie ausgebildete Referees und zählen zum Schiedsrichterkontingent ihres Vereins.

Auch in diesem Jahr ist die Schiedsrichterkommission des Fußballverbandes Oberlausitz erfreut über die rege Teilnahme an den drei Lehrgängen. Nach wie vor gebe es noch eine ganze Anzahl von Vereinen, die das geforderte Schiedsrichterkontingent entsprechend ihrer im Wettbewerb stehenden Mannschaften nicht erfüllen. So hofft die Schiedsrichterkommission, dass von den 33 Neuausgebildeten auch eine große Anzahl der Tätigkeit eines Referees nachkommt und nicht schon nach wenigen Einsätzen das Handtuch wirft. Dabei sind auch die Vereine gefragt, denn oft entscheidet der Umgang mit den neu ausgebildeten Sportkameraden über deren Verbleib als Schiedsrichter. "Also sorgt euch um die Sportkameraden, gebt ihnen die notwendige Unterstützung sowohl in der Ausrüstung wie auch später auf dem Spielfeld", sagen die Funktionäre des FVO. Es sei kein Sportkamerad als Schiedsrichter geboren, alle hätten einmal klein angefangen. Da könne es schon mal passieren, das Fehler geschehen. Die Vereine sollten nunmehr dafür sorgen, dass die frischgebackenen Referees Spaß und Freude an der neuen Aufgabe haben.