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| 02:37 Uhr

TSV-Frauen erleben schwarzen Tag

Brandenburgliga, Frauen. Die Frauen des TSV Germania haben einen rabenschwarzen Samstag erlebt. Hätten sie am 7. Spieltag an die Leistung vom letzten Wochenende beim 30:16-Heimsieg gegen Brandenburg-West angeknüpft, wäre gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst sicher mehr drin gewesen. M. Hänsel

Aber so, wie man sich an diesem Tag den eigenen Fans präsentierte, war die 13:25-Niederlage unabwendbar.

Mit der Abwehrarbeit konnten die Zuschauer in der ersten Hälfte noch zufrieden sein. Neun Gegentreffer sind nicht zu viel. Anja Barth war an diesem Tag ein guter Rückhalt für den TSV. Aber nur fünf Tore in 30 Minuten zu werfen, ist einfach zu wenig. Zu viele Großchancen ließen die Gastgeber liegen. Unnötige Ballverluste luden die HSG zudem immer wieder zu schnellen Gegenzügen ein, die zum Glück für Massen nicht immer genutzt wurden. Trotzdem waren es die Gäste, die ihren Vorsprung leicht ausbauten und sich zur Pause ein Viertorepolster erspielten (5:9).

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Fans immer noch das Gefühl, dass hier noch etwas geht, aber sie wurden eines Besseren belehrt. Alles, was sie vorige Woche so am Massener Spiel begeistert hatte, sahen sie nun von Ahrensdorf/Schenkenhorst. Der TSV lief dem Rückstand immer hinterher. Beim Stand von 9:12 war noch einmal ein kurzes Aufbäumen zu spüren, aber es gelang einfach nicht, den Rückstand weiter zu verkürzen. Und ab der 40. Minute spielte dann nur noch die HSG. Innerhalb von fünf Minuten stand es 10:17. Die Gäste kamen von allen Positionen zum Torerfolg. Die TSV-Abwehr war löchrig und ließ jeden einlaufenden Spieler gewähren. Massen gelang in den letzten 15 Minuten nicht mehr viel Zählbares. Nur Maria Starý traf für die Germania noch dreimal in Folge.

TSV Germania Massen: Kristin Müller, Ulrike Richter, Betty Walter, Lisa Walter (1), Maria Starý (6), Nadine Stemmer (1), Manuela Kohl, Caroline Käbermann (2), Anna Jäckel, Vivien Beyer, Nancy Preuß, Nancy Burghardt (3), Theresa Töpfer, Anja Barth.