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TSG Bernsdorf schafft in einem dramatischen Finale noch ein 4:4

Bernsdorfs Routinier Michael Freund spielte zum Saisonabschluss bei Pirna-Süd eine gute Partie mit 501 Kegeln.
Bernsdorfs Routinier Michael Freund spielte zum Saisonabschluss bei Pirna-Süd eine gute Partie mit 501 Kegeln. FOTO: jkn1
OKV-Liga, Männer. Die Männer der TSG Bernsdorf beendeten die Saison nach einem an Spannung und Dramatik kaum zu überbietenden, aber leistungsschwachen Spiel mit einem 4:4 und einem Teamresultat von 2928 zu 2936 Kegeln bei der SV Pirna-Süd. Jochen Kassmann/jkn1

"Letztlich kann das Remis als gerecht gewertet werden, obwohl wir hier durchaus Siegeschancen eingeräumt bekamen, die wir nicht nutzten", resümierte zum Schluss Bernsdorfs Teamchef Stephan Ronge. Ja, durchschnittliche Leistungen standen beidseitig auf der Tagesordnung. Das begann schon bei den Anfangsstartern. Hier gelang es Gunter Miertschke tatsächlich erst mit dem letzten Wurf, sein Spiel bei einem 2:2 und 499 zu 497 Kegeln für sich zu entscheiden. Thomas Belau spielte ebenfalls 2:2 aber hatte seinen Kontrahenten mit einem 498 zu 470 Zählern sicher im Griff.

Ein Beginn nach Maß, aus dem etwas zu machen war. Doch die Gastgeber rafften sich auf und leisteten Widerstand - bei kaum überschwänglichen Leistungen. So unterlag Bernsdorfs Youngster Sebastian Freund nach zuletzt guten Ergebnissen auf den schwer zu bespielenden Bahnen klar mit 0:4 bei einem 451 zu 499 gegen Patrick Zimmermann. Selbst Stephan Ronge musste nach sehr gutem Beginn noch zittern und brachte sein Spiel mit einem 2:2 und 514 zu 507 Kegeln gegen Gunter Roschig gerade so nach Hause.

Zum Schluss hatten die Bernsdorfer auf den sich in ausgezeichneter Verfassung befindlichen Seniorenvizekreismeister Dieter Rudolf gesetzt. Diese Rechnung ging nicht auf. Einen schwachen Tag erwischend, musste er sich mit mageren 465 zu 485 Kegeln bei einem 2:2 Frank Seffner geschlagen geben. Überraschend sprang Michael Freund ein. Er steigerte sich zum Schluss hin und erreichte noch ein 2:2 bei Vorteilen im Einzelresultat mit 501 zu 478 Kegeln gegen Heiko Heidner, die aber im Mannschaftsresultat nicht mehr den vollen Erfolg ermöglichten und die zwei Zähler zum Unentschieden an den Gastgeber gingen.

Mit einem sechsten Tabellenplatz, der wohl nicht ganz den Saisonzielen entspricht, verabschiedet sich die TSG in die Spielpause.