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Tornados enttäuschen im ersten Heimspiel

Tornado Richard Rentsch jubelt über den 1:2-Anschluss. Zu einer Nieskyer Führung reichte es am Samstagabend jedoch nie.
Tornado Richard Rentsch jubelt über den 1:2-Anschluss. Zu einer Nieskyer Führung reichte es am Samstagabend jedoch nie. FOTO: Joachim Rehle
Weißwasser. So schnell ist es vorbei mit der Herrlichkeit. Nach dem 9:1-Sieg bei Fass Berlin noch hochgelobt, enttäuschten die Tornados am Samstagabend in Weißwasser gegen den Liganeuling ECC Preussen 1b mit einer desaströsen Leistung und verloren vor etwa 290 Zuschauern verdient mit 4:5 (1:2; 1:2; 2:0; 0:1) nach Penaltyschießen. Elke Weinig

Besonders bitter: Für die Tornados war es das erste Heimspiel der Saison in der Eisarena Weißwasser, der Ersatz-Spielstätte während der Sanierung des Stadions in Niesky. Gegen die Cracks des ECC Preussen Berlin fehlten im Tornado-Kader Andreas Brill, Philipp Rädecker, Robert Handrick und Eric Girbig.

Im ersten Drittel fanden die Nieskyer nicht ins Spiel. Bereits in der 4. Minute gingen die Gäste aus der Bundeshauptstadt in Führung. Nur neun Minuten später fiel in Überzahl das nächste Tor für die Berliner. Erst zum Ende des ersten Drittels kamen die Gastgeber etwas mehr in Schwung. Nach toller Vorarbeit von Tristan Schwarz und Richard Jandik versenkte Richard Rentsch den Puck im gegnerischen Kasten zum 1:2. So ging es in die erste Pause.

Auch im Mitteldrittel hatten die Nieskyer Mühe, ihr Spiel aufzubauen. Die Gäste aus der Hauptstadt waren wesentlich agiler und spritziger und nutzten jeden Fehler brutal aus. Bereits in der 21. Minute landete der Puck erneut im Tor von Ivonne Schröder. Die Nieskyer Verteidigung war wieder mal nicht zur Stelle. Der erneute Anschlusstreffer gelang Mojmir Musil in der 23. Minute nach Vorlage von Sven Becher und Sebastian Greulich. Licht am Horizont für die fast 300 Zuschauer? Weit gefehlt! Trotz einiger guter Torchancen kassierten die Tornados in der 38. Minute das vierte Gegentor. Mit einem Spielstand von 2:4 ging es ein letztes Mal in dieser Begegnung in der Kabine.

Das letzte Drittel sollte nun die ersehnte Wende bringen. Die Partie wurde deutlich härter. Entsprechende Strafen waren die Folge. In der 44. Minute verkürzte Sven Becher nach Vorlage von Sebastian Greulich und Christian Rösler zum 3:4. Jörg Pohling verhalf den Tornados in der 52. Minute nach Vorarbeit von Musil zum Ausgleich. Nach 60 Minuten stand es nun 4:4 und es folgte das Penaltyschießen. Für die Tornados traten Chris Neumann, Christian Rösler und Jörg Pohling an - allerdings alle drei ohne Erfolg. So reichte den Preussen ein einziger Treffer zum verdienten 4:5 n.P. Nächsten Samstag treffen beide Teams erneut aufeinander. Dann wollen die Nieskyer natürlich die Revanche.

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