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Steinitzer Frauen atmen nach ihrem ersten Saisonerfolg auf

2 Verbandsliga. Ein misslungener Saisonstart der Frauen des KSV 66 Steinitz hat auf den Reichenbacher Bahnen beim SV Gelb-Weiß Uhsmannsdorf am vergangenen Wochenende volle Konzentration gefordert, um den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle nicht schon früh in der noch jungen Spielzeit zu verlieren. Wenn auch nicht in Bestbesetzung antretend, wollten die Steinitzerinnen mit einem Erfolg die Heimreise antreten. Jochen Kassmann/jkn1

"Das zumindest ist gelungen, wenn auch nicht alle Träume in Erfüllung gingen", kommentierte nach Spielschluss Steffi Bartuschk die Partie. Mit 6:2 und einem Mannschaftsresultat von 2894 zu 2753 Kegeln wurde letztlich ein klarer Sieg beim Neuling eingefahren.

Den Gastgebern gelang es anfangs über weite Strecken der Partie bei schwachem Niveau mitzuhalten, was bei den Steinitzerinnen so keineswegs eingeplant war. Die zu Beginn spielende Jana Rericha erfüllte mit einem 3:1 und 497 zu 468 Kegeln gegen Heike Petrick die Erwartungen. Doch Karin Weise gelang es trotz eines 2:2 im Vergleich mit Anne Freiwald (468) in keiner Phase der Partie, ihr tatsächlich spielerisches Können auf der Bahn zu präsentieren. Durch zu wenig Selbstvertrauen in die eigene Leistungsstärke verbunden mit unausgeglichener Spielweise fand sie nie ihre gewohnte spielerische Linie und gab den Punkt an die Gastgeber ab.

Ähnlich im Mittelpart, trotz ebenfalls großer Bemühungen bei der Steinitzerin Anke Eichler zu erkennen. Mit 0:4 hatte sie gegen Melanie Kleint (490) keine Chance, zu bestehen. Mit der alten Steinitzer Devise "Frisch, locker und konzentriert" wäre bei beiden Akteuren bestimmt mehr möglich gewesen. Dana Köppe glich aber die ergebnismäßigen Defizite im Mittelpart wieder aus und gewann gegen Bettina Pfeiffer klar mit 4:0 und 515 zu 448 Kegel. Erstmalig in dieser Saison war die Steinitzerin gegen die Uhsmannsdorferinnen zum Einsatz gekommen und erspielte gleich die Tagesbestleistung, wie sich am Ende des Tages herausstellen sollte. Damit hatte sie ihr Sextett knapp in Führung gebracht.

Auf die KSV-Schlussstarterinnen war dann wieder Verlass. Schwächer beginnend, spulten die Steinitzerinnen ihr Programm auf gutem Niveau herunter und landeten noch einen klaren Auswärtserfolg. Steffi Bartuschk setzte sich gegen Sylvana Adolph mit 3:1 und 514 zu 476 Kegeln durch. Und auch KSV-Sportkeglerin Carolin Noack bewies am dritten Spieltag der Verbandsliga-Runde ihre Zuverlässigkeit. Sie fand über den Kampf im Laufe der Partie zu ihrer alten spielerischen Linie und Stärke zurück und bezwang am Ende Sylvia Adolph/Manuela Stoll mit 3:1 und 509 zu 416 Kegeln.