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Spreewälder setzen eindrucksvolle Serie fort

Jens Kranick, am Ball, vom HC Spreewald trifft mit einem seiner wuchtigen Torschüsse.
Jens Kranick, am Ball, vom HC Spreewald trifft mit einem seiner wuchtigen Torschüsse. FOTO: Hottas/rhl1
Lübben. Nach sechs Siegen in Folge haben die Spreewälder am Sonnabend auch gegen den Tabellenachten aus Wildau nichts anbrennen lassen. Der HC Spreewald ging als Favorit ins Spiel und dominierte die Gäste von der ersten Minute an. Der Vizemeisterrang wurde damit erst einmal erfolgreich verteidigt. Burkhard During / bdg1

Die Entscheidung fällt erst am letzten Spieltag in Bad Liebenwerda, wo der HCS gewinnen muss, denn Altlandsberg II liegt nur einen Punkt hinter den Spreewäldern. Die Gastgeber kontrollierten jederzeit das Spiel gegen Wildau, wobei kurz nach dem Wechsel nach der 17:10-Pausenführung zu lässig und unaufmerksam gearbeitet wurde, sodass die Gäste bis auf 18:14 verkürzen konnten.

Nach dem der HC Spreewald wieder das Tempo anzog und konzentrierter spielte, war aber mit einem 4:0-Lauf zum 22:14 der alte Abstand wieder hergestellt.

Jens Kranick und Nils Werner brachten den Gastgeber sofort mit 3:1 in Führung. Beim 5:2, 6:3, 8:5 und 9:6 hielt Wildau noch gut dagegen (13.). Dann setzte sich der HCS durch Nils Werner, Jens Kranick und Sebastian Dirani auf 11:6 ab (17.). Kurz nacheinander nahmen dann die Gäste und auch der HCS eine Auszeit. Nachdem Wildau auf 13:9 (23.) verkürzt hatte, legte der HCS durch Pascal Würfel, Jörn Grötschel, Erik Zimmermann und Nils Werner zum 17:9 nach.

Nach der 18:11-Führung der Gastgeber nutzten Wildau die laxe und unkonzentrierte Einstellung der Hausherren aus und verkürzte auf 18:14. Einige Male stimmte auch das schnelle Rückzugsverhalten der Abwehr nicht und so fingen sich die Spreewälder einige Kontertore ein. Jens Kranick, Jörn Grötschel, Wolfgang Freimann und Sebastian Dirani antworteten aber sofort zum 22:14 (39.). Stück für Stück setzten sich die Gastgeber auf 23:15 und 25:17 ab (45.). Noch einmal verkürzte der HSV auf 25:19 (49.), ehe die Gastgeber im Schlussspurt wieder Fahrt aufnahmen.

Erik Zimmermann und Sebastian Dirani (2) trafen zum 28:19. Steven Schnitzer und Nils Werner erzielten das 30:21 (58.) und schrauben das Endergebnis damit noch einmal hoch. Den Schlusspunkt setzte Nils Werner mit dem 31:21 und der Zehn-Tore-Führung für den Gastgeber.

Erfreulich auf Spreewälder Seite war die mannschaftliche Geschlossenheit und Torgefährlichkeit von allen Positionen, denn alle elf Feldspieler trugen sich in die Torschützenliste ein.

HC Spreewald: Tor: Florian Kleindienst, Daniel Wegner. Feld: Jens Kranick (6/2), Christian Dressel (2), Chris Guhrenz (1), Paul Schwebel (1), Nils Werner (7/1), Erik Zimmermann (3), Pascal Würfel (1), Steven Schnitzer (2), Wolfgang Freimann (2), Sebastian Dirani (4), Jörn Grötschel (2).