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| 02:42 Uhr

Sportclub-Männer klettern auf Platz vier

2. Verbandsliga, 200 Wurf. jkn1

SC Hoyerswerda - Post SV Telekom Oschatz 5220:5164. Die Einschätzung des SC-Mannschafts-chefs René Weise zu dem Oschatzer Kontrahenten: "Die Gäste sind in ihren Leistungen unberechenbar. Da müssen wir von Beginn an Druck machen, um erfolgreich zu sein", sollte sich voll bewahrheiten.

Darauf eingestellt bemühten sich Ronny Klein und Axel Paulik im Anfangspart redlich, ihre spielerische Linie zu finden, um den Erwartungen mit entsprechenden Leistungen gerecht werden zu können. "Leicht fiel es uns heute nicht, aber eine gute Grundlage konnten wir schaffen", so der Kommentar der Akteure. Mit 901 und 867 Kegeln erarbeiteten sie sich gegenüber den Oschatzern (Petro Telschig 776, Lutz Franke 906) einen Vorsprung von 86 Zählern.

"Ein beruhigendes Polster", so die Bemerkung des SC-"Bäckerduos" Heiner Pivec und Bernd Moose, die gemeinsam spielend in der Mitte des Sextetts für die Vorentscheidung in diesem Spiel sorgen sollten. Wie sie sich nach ausgeglichenem Beginn dann auf der Bahn den notwendigen Respekt ihrer Kontrahenten verschafften und mit der Tagesbestleistung von 915 und sehr guten 874 Kegeln zu beeindrucken wussten, war schon aller Ehren wert. Da konnten die Gäste (Ronny Heinze 806, Jörg Heinke 860) nicht mithalten und die Differenz erhöhte sich auf nun schon fast uneinholbare 209 Kegel.

Wie sich noch herausstellen sollte, war das auch notwendig, um beide Punkte in Hoyerswerda zu behalten. Die Oschatzer gaben noch lange nicht auf. Wenn auch spät gelang es dem Schlussduo der Gäste, für mächtig Dampf zu sorgen. Davon ließen sich Peter Wislaug (825) und René Weise (838) zu sehr beeindrucken und kamen immer mehr von ihrer spielerischen Linie ab. Mit Top-Leistungen von 911 (Rolf Zscheile) und 905 Kegeln (Frank Knobloch) gelangen ihnen herausragende Resultate, die aber zur Wende im Spiel zu ihren Gunsten nicht reichten. Dazu war der Abstand zu groß. Mit dem Heimsieg kletterten die Sportclub-Männer auf Rang vier.