ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:45 Uhr

Spitzenspiel auf Augenhöhe endet Remis

Mit einem leistungsgerechten Unentschieden trennten sich Königswartha (grün) und der HSV 1919 Hoyerswerda (rot).
Mit einem leistungsgerechten Unentschieden trennten sich Königswartha (grün) und der HSV 1919 Hoyerswerda (rot). FOTO: Werner Müller/wml1
Königswartha. Das Spitzenspiel in der Kreisliga Westlausitz zwischen dem Tabellenzweiten Königswarthaer SV II und Spitzenreiter Hoyerswerdaer SV 1919 ist mit einem gerechten 1:1-Unentschieden zu Ende gegangen. Die umkämpfte Partie stand aber auf mäßigem Niveau. Werner Müller / wml1

Die Gäste vom HSV 1919 versuchten ständig, spielerische Akzente zu setzen. Königswartha reagierten jedoch mit langen Bällen und wurde so häufig gefährlich. Eine der vielen Möglichkeiten nutzten die Gastgeber. Danilo Naasner brachte den SV in der zehnten Minute mit 1:0 in Führung. Vorausgegangen war jedoch ein Abstimmungsfehler bei Hoyerswerda. Streckenweise war das Spiel ganz schwach und es war nicht zu erkennen, dass hier der Tabellenführer gegen den Staffelzweiten spielt. Vielleicht war dies aber auch dem Spiel auf dem Königswarthaer Hartplatz ein wenig geschuldet. Denn keiner der Spieler wollte sich unmittelbar vor Ostern noch verletzen. Das war deutlich zu spüren.

Nach einer Ecke von Kevin Kratschmer stand Christopher Heinze genau richtig und legte den Ball in den Kasten zum 1:1-Ausgleich in der 54. Minute. Der HSV 1919 fuhr in der zweiten Halbzeit zahlreiche Konter, die jedoch regelrecht schlampig ausgeführt wurden und so keinen Erfolg brachten. Königswartha blieb bei zahlreichen Ecken immer wieder gefährlich bis zum Schlusspfiff. Am Ende trennten sich beide Mannschaften aber mit einem leistungsgerechten Unentschieden.

"Ich war erfreut, als ich den Ball zum 1:1 versenkte, denn durch den Punktgewinn haben wir den Abstand zu Königswartha gewahrt", sagte der Hoyerswerdaer Torschütze Christopher Heinze. "Die äußeren Bedingungen auf dem Hartzplatz waren nicht so optimal. Aber meine Jungs haben heute schlechte gespielt. Das war insgesamt eine der schlechtesten Partien meiner Mannschaft und das ausgerechnet beim Spitzenspiel Erster gegen Zweiter. Es ist uns nicht gelungen, den Königswarthaern unseren Stempel aufzudrücken. Schnell sind wir durch das 0:1 ins Hintertreffen geraten. In der zweiten Halbzeit kamen wir stärker ins Spiel, der Ausgleich setzte jedoch nicht das nötige Signal weiter nach vorn zu kämpfen, wie ich es erwartet hatte. Aber die Tabellenführung wurde behauptet werden", analysierte 1919-Trainer Lutz Schmuck.