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Siegen oder fliegen: HFH arbeiten weiter an der "Mission Strohhalm"

Verbandsliga Ost, Männer.. Es ist ein echtes Endspiel, welches auf die Handballfreunde am Wochenende wartet. Im letzten Heimspiel der Saison treffen die Verbandsliga-Handballer am Sonnabend um 17.30 Uhr in der VBH-Arena auf Koweg Görlitz II. Unterstützende Zuschauer sind ausdrücklich erwünscht. hfh

"Siegen oder fliegen" lautet die Devise. Bei einer Niederlage hätten die HFH-Männer keine Chance mehr, den zehnten Platz noch zu erreichen. Ein Sieg würde sie aber bis auf einen einzigen Zähler an die Görlitzer heranrutschen lassen. Dies hieße gleichzeitig auch, dass es beim Saisonfinale am 26. April zum großen Fernduell mit den Landskron-Städtern kommen würde. Mit Radebeul (Görlitz) und Freiberg (HFH) warten dann zwei unbequeme Mannschaften als Gegner, gegen die aber auch immer alles möglich ist.

Doch darüber sollten sich die HFH-Männer jetzt noch keine Gedanken machen. Was einzig und allein zählt, ist das "Schlüsselspiel" gegen Görlitz. Soll die "Mission Strohhalm" noch von Erfolg gekrönt sein, müssen diese zwei Punkte unbedingt in Hoyerswerda bleiben. Dabei kann es hilfreich sein, dass die Görlitzer derzeit ein wenig angeschlagen zu sein scheinen.

Bereits in der Vorwoche wähnten sich die Neißestädter bereits am Saisonziel Klassenerhalt angekommen, gingen sie doch nicht davon, dass die HFH-Männer in Pulsnitz die Punkte entführen können. "Görlitz muss zittern" ist auf nun ihrer Webseite zu lesen. Wer sich mit deren letzten Ergebnissen befasst, erkennt auch, dass dies gar nicht mal so unbegründet ist. Sieben Niederlagen in den letzten sieben Spielen ließen sie aus dem gesicherten Mittelfeld heraus noch einmal tief in die Abstiegszone hinein rutschen. Dies hat zwangsläufig auch Auswirkungen auf das Nervenkostüm der Beteiligten.

Dazu kommt ein Kader, der zuletzt einige Rotationen erfuhr, dabei aber begrenzt und überschaubar blieb. Trainer Willy Stiller reaktivierte im letzten Spiel nicht nur "Oldie" Klaus Schäfer, er schrieb sich sogar selbst mit in den Spielberichtsbogen ein. Als Konsequenz geht eine gewisse "Uneingespieltheit" aus den Görlitzer Berichten hervor. Wer am Sonnabend nun den Weg vom Fuße der Landeskrone in die Zusestadt antreten wird, gleicht der sprichwörtlichen Wundertüte einer Zweitmannschaft. Zu ihren Stärken zählt vor allem der erfahrene Rückraum (Petr Masat, Danilo Krause, Robert Meißner) und das schnelle Umkehrspiel über die jungen Wilden wie Hannes Neumann.

Egal, in welcher Formation die Gäste letztendlich auch antreten werden, die HFH-Männer müssen sich ihren couragierten Auftritt in der Vorwoche in Pulsnitz als Vorlage heranziehen.