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| 02:37 Uhr

SG Friedersdorf gewinnt den Sparkassen-Cup 2016

Die Almkicker der SG Friedersdorf haben es auch unter dem Hallendach drauf.
Die Almkicker der SG Friedersdorf haben es auch unter dem Hallendach drauf. FOTO: Frank Werner
Finsterwalde. Zu ihrem mittlerweile 36. Hallenfußballturnier haben der SV Hertha Finsterwalde und die DJK Finsterwalde als SpG Sängerstadt am Samstag eingeladen. Frank Werner

Zum 19. Mal wurde dabei auch um den Wanderpokal der Sparkasse Elbe-Elster und um Siegprämien gespielt. Vor 270 Zuschauern zeigte das Landesklasse-Team der SG Friedersdorf von Beginn an, das es gewillt war, den Pokal zu gewinnen.

Das Teilnehmerfeld bestand aus sechs Mannschaften und es wurde im Modus "Jeder gegen jeden" mit einer jeweiligen Spielzeit von 14 Minuten gespielt. Neben dem Gastgeber SpG Sängerstadt gehörte Pokalverteidiger "Euronics All Stars", bei dem wieder viele ehemalige aktive Hertha-Spieler aufliefen, zum Starterfeld. Ebenfalls dabei: die SG Friedersdorf, eine gemischte Mannschaft des VfB Hohenleipisch 1912, die Potsdamer "Juventas Crew Alpha" und die SpVgg Finsterwalde.

Den 270 Zuschauern wurde vier Stunden lang Hallenfußball vom Feinsten geboten. Ihnen wurden spannende und vor allem torreiche Spiele bei insgesamt 84 Treffern in 15 Partien geboten. Aber auch das eine oder andere Kabinettstückchen wurde von den Aktiven gezeigt.

Im ersten Spiel des Turniers wurde die SpVgg aus Finsterwalde von den Almkickern aus Friedersdorf mit 6:0 regelrecht an die Wand gespielt. In der zweiten Partie kam es zum Aufeinandertreffen des Pokalverteidigers "Euronics All Stars" mit dem Gastgeber, das die SpG Sängerstadt nach spannendem Spiel mit 1:0 gewann. In der Begegnung der Hohenleipischer mit der "Juventas Crew" hatte das Elbe-Elster-Team mit 3:2 das bessere Ende für sich. Im Anschluss mussten sich die "Euronics All Stars" der Friedersdorfer Überlegenheit mit 1:5 geschlagen geben. In einem der torreichsten Spiele gewann Hohenleipisch gegen die SpVgg mit 6:5 und die Gastgeber trennten sich von den Potsdamern 3:3. In einem vorgezogenen Endspiel gewann Friedersdorf mit 3:2 gegen Hohenleipisch und die SpVgg Finsterwalde gewann ihr erstes Spiel mit 5:3 gegen die "Euronics All Stars".

In den weiteren Begegnungen trennten sich die Gastgeber und Hohenleipisch 2:2, die "Juventas Crew Alpha" besiegte die "Euronics All Stars" mit 2:1 und Friedersdorf spielte gegen die SpG Sängerstadt ebenfalls 2:2.

Nach dem 7:4 der SpVgg gegen die Potsdamer hatten diese die Chance auf den dritten Platz gewahrt. Hohenleipisch gewann gegen die "All Stars" klar mit 6:0 und hoffte auf einen Ausrutscher von Friedersdorf. Diese gaben sich aber auch in ihrem letzten Spiel keine Blöße und gewannen klar mit 5:2 gegen die "Juventas Crew Alpha". Damit wurden die Almkicker ungeschlagen Turniersieger vor der Hohenleipischer Auswahl mit Kickern aus der ersten und zweiten Elf.

Im letzten Spiel, gleichzeitig das Derby zwischen dem Gastgeber und der SpVgg, ging es um den dritten Platz. Die SpVgg musste gewinnen und dem Gastgeber reichte ein Unentschieden, da man das bessere Torverhältnis hatte. Nach der schnellen Führung durch die SpVgg entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Die Gastgeber wollten unbedingt den Ausgleich, konnten aber die wenigen Chancen nicht nutzen, da sich die SpVgg in der Folgezeit komplett zurückzog und den knappen Vorsprung über die Zeit bringen wollte. Dies gelang in der hektischen Schlussphase auch trotz Unterzahl. So sicherte sich die SpVgg Bronze und der Gastgeber erreichte Rang vier. Auf dem fünften Platz landeten die Potsdamer Gäste vor Pokalverteidiger "Euronics All Stars".

Als bester Torhüter wurde Nico Köcher von der "Juventas Crew Alpha" ausgezeichnet. Den Titel des besten Torschützen sicherte sich mit neun Treffern Oliver Bossing von der SpVgg Finsterwalde.

Der Wanderpokal, die Pokale für die Platzierungen und die Siegerprämien wurden durch Frau Weinert von der Sparkasse Elbe-Elster übergeben. Ein großes Dankeschön an die Sponsoren bildete schließlich den Abschluss des 36. Finsterwalder Budenzaubers, bei dem die Zuschauer größtenteils faire Partien sahen. Die Unparteiischen kamen in den 15 Begegnungen fast ohne Zeitstrafe aus, obwohl sie einige Male wohl Gnade vor Recht ergehen ließen.