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Senioren übertreffen ihre kühnsten Träume

Meisterliga. Das hatten wohl die Hoyerswerdaer selbst in den kühnsten Träumen nicht erwartet, mit einem Auswärtserfolg die Heimreise antreten zu können. Mit 2873 zu 2804 behauptete sich der KSV beim SV TuR Dresden nach einem aufregenden Duell, das erst mit den Schlussstartern entschieden wurde. Jochen Kassmann/jkn1

"Wir haben das Mannschaftsgefüge völlig umgestellt und wollten mit unseren starken Akteuren gleich zu Beginn den Kontrahenten beeindrucken. Dass dies unerwartet nicht aufging und wir trotzdem gewannen, freut uns besonders", sagte Teamchef Gerdt Richter. Ja, KSV-Leistungsträger Dietmar Schmidt spielte nur 454 Kegel und musste sich Günter Klein (507) beugen. "Es lief heute überhaupt nicht, das Resultat ist indiskutabel", ärgerte er sich. Aber das passiert den besten Keglern. Gotthard Schönwitz konnte da mit seinen 497 Kegeln nicht viel ausgleichen, da der Dresdner Klaus Krappmann 480 Zähler erzielte.

Keine guten Voraussetzungen für den Hoyerswerdaer Mittelpart, aber sie versuchten entsprechend den Bahnverhältnissen das Bestmöglichste herauszuholen. Und es gelang. "Einbruch" bei den Gastgebern durch Matthias Marbach mit 403 Kegeln (Ralf Donath 483). Das nutzten die KSV'er durch eine kontinuierliche und ausgeglichene Spielweise (Werner Adlung 470, Michael Michl 468).

Mit 16 Zählern Vorsprung in die Partie gegangen, ließen sich die Hoyerswerdaer Schlussstarter diesen Vorsprung nicht mehr entreißen und bestimmten vor allem durch die Tagesbestleistung mit 519 Kegeln spielenden Gerdt Richter zum Schluss das Spiel. Heinz Grosa erzielte 465 Zähler.