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| 02:43 Uhr

Senftenberger verlieren letztes Hinrundenspiel

Bis an die Grenze des Erlaubten kämpften die Mannschaften des HSV Senftenberg (dunkle Trikots) und des HC Spreewald II. Des Öfteren lagen Spieler mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden.
Bis an die Grenze des Erlaubten kämpften die Mannschaften des HSV Senftenberg (dunkle Trikots) und des HC Spreewald II. Des Öfteren lagen Spieler mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden. FOTO: Steffen Rasche/str1
Senftenberg. Die Handballer des HSV Senftenberg haben am Samstag ihr letztes Spiel der Verbandsliga-Hinrunde gegen die Reserve des HC Spreewald mit 29:35 verloren. Die Gastgeber erwischten zwar einen sehr guten Start, nutzten die gelungene Anfangsphase aber nicht zum Erfolg. red

Beide Mannschaften starteten sehr schnell ins Spiel und die Tore fielen im Minutentakt. Kein Team setzte sich entscheidend ab und so den anderen unter Druck. Nach etwa einer Viertelstunde musste HSV-Trainer Martin Reinhardt zwischen die Pfosten, denn der etatmäßige Torhüter Jens Hethke wurde durch einen Kopftreffer so sehr am Auge verletzt, dass dieser nicht mehr spielen konnte. Senftenberg gab deshalb aber nicht auf und spielte im Angriff klare und einstudierte Kombinationen, die immer wieder zum Torerfolg führten. Im Gegenzug bot der HC Spreewald ebenfalls Paroli und ging mit dem Halbzeitpfiff mit 14:13 in Führung.

In der zweiten Halbzeit zeichnete sich ein ganz anderes Bild des HSV ab. Die Torchancen wurden teilweise liegen gelassen und Unkonzentriertheit machte sich wieder breit. Auch die Vorgabe des Angriffsystems wurde nicht umgesetzt, sodass die klare Linie aus dem ersten Abschnitt verloren ging. Der HC Spreewald nutzte die Unsicherheiten konsequent aus und setzte sich so bis auf fünf Tore ab. Für Senftenberg war die Aufholjagd nicht mehr zu schaffen, das Team verlor am Ende verdient mit 29:35. Das nächste Spiel bestreiten die Männer auswärts am kommenden Wochenende in Lübbenau.

Was die Mannschaft um Trainer M. Reinhardt jedoch Positives aus dem Spiel mitnehmen durfte, ist die trotz allem positive Resonanz der Fans. Sie sahen eine kämpferische Mannschaft, die sich noch für die eine oder andere Überraschung sorgen wird.

Der Nachwuchs machte es am Wochenende besser. Die C-Jugend um das Trainergespann Magister/Barwisch/Dirani schaffte einen 41:24-Sieg gegen den HC Bad Liebenwerda. Anfangs verlor sich das Team in unnötige technische Fehler, bevor es wieder zum eigentlichen Rhythmus fand. Durch den Sieg festigten die HSV-Junioren den dritten Platz. Im nächsten Spiel treffen sie auf die Eintracht aus Ortrand.

Senftenberg: Tor: Jens Hethke, Martin Reinhardt, Thomas Richter (1). Feld: Sebastian Dirani (10), Robert Magister (6), Stephan Nenciu, Christoph Piwonski (1), Stefan Glaser (4), Steve Ehmke (5), David Schlecht, Henryk Siwik, Sven Böhmeke (2), Rainer Kleinhempel, Torsten Stenzel.