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Seestädter kommen aus Negativserie nicht raus

Henrik Wahnschaffe (oben) schaffte in der jüngsten Partie zwei Treffer.
Henrik Wahnschaffe (oben) schaffte in der jüngsten Partie zwei Treffer. FOTO: Steffen Rasche/str1
Es sollte nicht sein: Der HSV Senftenberg hat auch seine Heimpartie gegen die Lübbenauer vergeigt. Die Männer aus der Seestadt kommen einfach nicht aus ihrer schon länger anhaltenden Niederlagenserie heraus. Sven Böhmeke

Verbandsliga. Eine weitere Niederlage hat sich der HSV Senftenberg auf sein Konto schreiben lassen müssen. 28:33 hieß es am Ende für die Gäste aus Lübbenau. Im Vergleich zum Auswärtsspiel gegen Eisenhüttenstadt, wo sich die Seestädter nicht gerade mit Ruhm bekleckert hatten, trat der HSV gegen Lübbenau kampfbetont an. Das wurde dank eines größeren Einsatzes und auch mit mehr Willen und Ehrgeiz möglich. Vor einer doch gut gefüllten Halle wollte sich Senftenberg endlich mal dem negativen Trend der jüngsten Spiele entgegensetzen.

So sah es am Anfang auch gar nicht schlecht aus. Zu Beginn lag Senftenberg kurzweilig mit 1:3 hinten, doch durch einen konzentrierten Aufbau schaffte es das Team, der TSG Paroli zu bieten. Die Platzbesitzer konnten immer wieder ausgleichen (3:4, 4:4, 4:5, 5:5, 5:6, 6:6). Doch dann passierten wieder im Angriff technische Fehler, die sich die Gäste zunutze machten. Sie zogen wieder auf drei Tore davon (7:10). Time Out für den HSV: Den Männern wurden taktische Hinweise mit auf den Weg gegeben. Daher konnte sich der HSV bis zu Halbzeitpause Stück für Stück herankämpfen. So stand es 16:16 kurz vor dem Pausenpfiff, doch die TSG hatte noch einen Angriff, den sie zum 16:17-Halbzeitstand führte.

Doch Senftenberg wollte diesen Sieg unbedingt. Zu Beginn der zweiten Halbzeit verpennte man aber regelrecht den Start. Die Gäste aus Lübbenau zogen erstmals mit fünf Toren davon (17:22).

Jetzt wurde es ein Kraftakt für den HSV, diesen Rückstand wieder aufzuholen. Doch durch die Manndeckung gegen Henrik Wahnschaffe, die die Spreewälder in der ersten Halbzeit besser in Griff hatten, war Senftenberg jetzt etwas überfordert. Am Ende der Partie hieß dann 28:33. Der HSV erlitt die nächste Niederlage. Ein positives Fazit aus dem Vergleich ist einzig die Leistungssteigerung im Vergleich zum vorherigen Auswärtsspiel. Doch das allein reicht nicht, um sich auf Dauer in der Verbandsliga zu etablieren. Der HSV sollte sich ernsthaft fragen, wo er hin will.

Senftenberg: Wahnschaffe (2), Magister (8), Nenciu, Piwonski, Glaser (5), Wendler (7), Stenzel, Richter (4), Hethke (Tor), Böhmeke (2), Rentzsch

Unter der Woche gewann die C-Jugend des HSV Senftenberg beim HV Ruhland/Schwarzheide mit 28:24 und kräftigte damit ihren guten 2. Platz in der Kreisliga.