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| 02:37 Uhr

Sechs verdammt gute Gründe, die Lust auf das EE-Derby machen

Es geht schon um die Meisterschaft: Die Meisterschaftsfrage wird der Voraussicht nach von diesen Teams entschieden. Ein Sieg in diesem letzten Spiel der Hinrunde könnte entscheidenden Aufschwung geben.

Gewinnen die Grün-Weißen, können sie die Tabellenführung übernehmen, da bei Punktgleichheit der direkte Vergleich entscheidet. Sollte aber der HC die Zähler auswärts entführen, hätten sie sich einen Vier-Punkte-Vorsprung im Titelrennen erarbeitet.

Weil es um die Nummer 1 im Kreis geht: Wenn es am Samstag ernst wird, läuft auch das Rennen um den inoffiziellen Kreismeistertitel. Beide Teams sind seit Jahren das Maß der Dinge. In den Derbys werden dann die Fakten geschaffen und der beste Handball des Landkreises gezeigt.

Weil beide Mannschaften auf ihren Nachwuchs setzen: In beiden Vereinen kommen die Spieler aus dem eigenen Nachwuchs. Statt Geld für gestandene Spieler auszugeben, wird kontinuierlich in die Jugendarbeit investiert. Mit der ehrenamtlichen Vereinsarbeit nehmen beide eine vorbildliche Position im jeweiligen Städtebild ein.

Weil Talente von hier in der Bundesliga zaubern: Vom HCL hat es Christoph Schindler bis in die Bundesliga geschafft. Er ist der Kapitän des VfL Gummersbach. Vom BSV Grün-Weiß hat es Georg Pöhle vorgemacht. Für den TBV Lemgo warf er bereits Bundesligatore. Zurzeit spielt er bei der TV Emsdetten in der zweithöchsten Liga Deutschlands.

Weil es Derbyfieber im Doppelpack gibt: Nicht erst 17.30 Uhr brennt die Luft in der Tuchmacherhalle. Schon 15.30 Uhr treffen die zweiten Mannschaften der Vereine aufeinander. Auch hier ist Spannung angesagt, sind beide doch direkte Tabellennachbarn im Landesliga-Mittelfeld.

Weil die Fans in Scharen kommen: Wie immer polarisiert dieses Spiel. Auch diesmal ist wieder mit einer stattlichen Kulisse zu rechnen. Der HCL hat sogar einen Fanbus gechartert, um den BSV-Fans etwas entgegen zu setzen. Schon in der Vergangenheit war das Spiel gut besucht. In Bad Liebenwerda wurden sogar schon über 700 Zuschauer gezählt.