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| 02:59 Uhr

Schonfrist vorbei – Schleifer VG stellt Haushalt auf Doppik um

Schleife. Die Schonfrist in Sachen Doppik ist nun auch für die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Schleife vorbei. Für das kommende Jahr muss Kämmerin Carmen Petrick die ersten Haushalte nach neuem "Strickmuster" aufstellen. Gabriela Nitsche

In den Ratssitzungen von Schleife, Trebendorf und Groß Düben kündigte sie an, dass die Haushaltsentwürfe nicht vor dem ersten Halbjahr des neuen Jahres vorliegen werden. In der Vergangenheit war das anders, da wurden die Etats meist schon am Ende des Vorjahres beschlossen. Das sei jetzt nicht zu schaffen. Derzeit konzentriere sich noch alles darauf, die Voraussetzungen im Kassenwesen für die Umstellung auf Doppik zu schaffen. Dahinter verbirgt sich ein Berg an Arbeit für die Verwaltungsleute. Denn sämtliches Eigentum der Gemeinden müsse erst einmal erfasst werden, um Abschreibungen darstellen zu können. Denn die doppische Haushaltsführung bedeutet einen völlig anderen Aufbau, Abschreibungen sind ein unverzichtbarer Teil dessen, machte die Kämmerin deutlich.

In Schleife kündigte sie an, dass die Gemeinde 2015 voraussichtlich wieder einmal Schlüsselzuweisungen vom Land Sachsen erhält. Auf der anderen Seite müsse Schleife wohl keine "Reichensteuer" zahlen, wie es in Vorjahren der Fall war aufgrund von hohen Steuergeldern, die auf das Gemeindekonto flossen.

Was die Gemeinde Groß Düben angeht, könne diese nach jetzigen Orientierungszahlen wohl mit knapp 160 000 Euro allgemeine Schlüsselzuweisungen rechnen. Das wären laut Kämmerin etwa 13 000 Euro mehr als in diesem Jahr. Die investiven Schlüsselzuweisungen könnten 26 000 Euro betragen.