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| 02:39 Uhr

SC feiert einen ganz wichtigen Heimsieg

Der Hoyerswerdaer Frank Wieland trug mit seiner Bestleistung von 555 Kegeln wesentlich zum Erfolg seines SC gegen Turbine Dresden bei.
Der Hoyerswerdaer Frank Wieland trug mit seiner Bestleistung von 555 Kegeln wesentlich zum Erfolg seines SC gegen Turbine Dresden bei. FOTO: jkn1
Hoyerswerda. Die Männer des SC Hoyerswerda haben auf heimischer Bahn nach einer zum Schluss noch heiß umkämpften Partie den Tabellensechsten Turbine Dresden mit 5:3 und dem Mannschaftsresultat von 3139 zu 3055 Kegeln bezwungen. jkn1

"Um den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle herstellen zu können, ist unbedingt ein Sieg erforderlich", hatte Teamchef Rene Weise die Devise vor dem Kräftemessen ausgegeben. Am kämpferischen Einsatz lag es keineswegs, doch die Gastgeber begannen im Anfangsduo recht unterschiedlich ihre Spiele. Routinier Frank Wieland ließ sich von Beginn an nicht die Butter vom Brot nehmen und riss das Geschehen auf der Bahn sofort an sich. Das reichte. Da nutzte auch eine spielerische Steigerung seines Kontrahenten in der zweiten Spielhälfte nichts mehr. Mit 2:2 und der SC-Bestleistung von 555 zu 531 Kegel von Uwe Fleißner brachten den Gewinnpunkt. Anders bei Matthias Hanske, der trotz guter Spielführung im ersten Teil der Partie die Überlegenheit seines Kontrahenten anerkennen musste. Wie er sich aber aufrappelte und versuchte, seinem Spiel mehr Druck zu verleihen und eine Wende zu erreichen, verdiente Hochachtung. Auch wenn es zum Schluss nach einem 2:2 und 523 zu 539 Zählern gegen Henry Ludwig nicht reichte, moralisch für den weiteren Saisonverlauf war diese Vorstellung bestimmt wichtig.

In der Aufstellung taktisch gut getimt, verzeichneten die Gastgeber im Mittelpart von Anfang an eine klare spielerische Überlegenheit. Ruhig agierend, keine Hektik zulassend, gewann Peter Wislaug gegen Mario Teichmann mit 3,5 zu 0,5 und 513 zu 469 Kegeln. Ronny Klein, auf heimischer Bahn eine Bank, vergab gar durch Unkonzentriertheiten nach Feststehen seines Punkterfolges ein noch besseres Resultat. Mit 3:1 und 543 zu 472 Zählern ließ er dem Dresdner Steffen Ludwig aber keine Chance.

Überraschende Wendung

Nun, durch das zusätzlich sichere Mannschaftsresultat wohl auf dem angestrebten Erfolgsweg, sollte es für das Hoyerswerdaer Schlussduo keine Hürde mehr sein, diese Partie in den sicheren Hafen zu bringen. Doch dem war nicht so. Die Gäste gaben sich nicht geschlagen und die Gastgeber gingen wohl zu leichtfertig in diese Partie. Nur so lässt sich die Spielweise erklären.

Die Dresdner schafften es zur Hälfte des Spieles, was vorher keiner glaubte, nochmals Spannung aufkommen zu lassen. Erst das beflügelte die Gastgeber, ihnen vor allem kämpferisch noch mal die Stirn zu bieten. Dass eine solche Situation im Sport immer schwer zu verkraften ist, bekamen die Hoyerswerdaer zu spüren, aber sie schafften es. Zwar unterlagen Bernd Moose nach einem 2:2 Lutz Farrack mit 499 zu 522 Kegeln und Rene Weise nach einem 1:3 mit 506 zu 522 Zählern Christian Lisseck und gaben die Satzpunkte ab. Zum wichtigen Mannschaftsresultat haben sie aber in der entscheidenden Spielphase ihren Anteil beigetragen.