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| 02:48 Uhr

Ricco Tewellis überrascht mit Gold

Im Kampf um Platz fünf siegte Benito Kleinfeld (oben) gegen den Magdeburger Karl Keding.
Im Kampf um Platz fünf siegte Benito Kleinfeld (oben) gegen den Magdeburger Karl Keding. FOTO: Guido Paulig
Braunsbedra. Für die C- und D-Nachwuchsringer des SV Grün-Weiß Weißwasser stand am Samstag der Saisonhöhepunkt auf dem Programm. Dazu reisten sie in das sachsen-anhaltinische Braunsbedra, um die Mitteldeutschen Meister im freien Ringkampf zu ermitteln. Insgesamt gingen dabei 215 Sportler aus 43 Vereinen (acht Bundesländer) auf die Matten. Guido Paulig

Für die Weißwasseraner gingen Justin Willsch und Justin Tewellis (Jugend D) sowie Benito Kleinfeld und Ricco Tewellis (Jugend C) an den Start. Für die beiden jüngeren Ringer lief der Wettkampf nicht wirklich gut. Am Ende stand Platz 17 für Justin Willsch und Platz 10 für Justin Tewellis auf dem Konto.

Besser lief es dagegen in der Jugend C. In der Klasse bis 46 Kilogramm konnte sich Benito Kleinfeld bis in das Finale um Platz fünf vorkämpfen, welches er dann auch gegen den Magdeburger Karl Keding für sich entscheiden konnte. Somit der Grün-Weiß-Ringer seine Leistung aus den Titelkämpfen im klassischen Stil (ebenfalls Rang fünf) auf eindrucksvolle Art und Weise bestätigen.

Für eine große Überraschung sorgte dann Ricco Tewellis. Nach einem Sieg gegen Nick Schröter (Taucha) musste er sich mit dem Turnierfavoriten Max Marten Lüttge aus Warnemünde auseinandersetzen. Mit einer hervorragenden taktischen Einstellung konnte er diesen teilweise entnerven und setzte sich am Ende knapp durch. Somit war die Revanche für die Finalniederlage bei den Klassisch-Meisterschaften geglückt und Ricco Tewellis stand im Finale der Titelkämpfe. Auch dort traf er auf einen guten Bekannten. Gegen den Freitaler Jannis Kirsch zeigte er einen sicher geführten Kampf und konnte seinen Gegner mit einem Schultersieg bezwingen.

Mit diesen Ergebnissen bewiesen die jungen Weißwasseraner, dass auch im östlichen Sachsen gute Ringer geformt werden. In der Mannschaftswertung kamen die Grün-Weißen am Ende auf Rang 17 und trugen auch dazu bei, dass Sachsen in beiden Altersklassen die Länderwertung für sich entscheiden konnte.