| 02:58 Uhr

Pücklerelf steht vor schwerer Heimaufgabe

Die Bad Muskauer wollen am Sonnabend gegen Borea punkten.
Die Bad Muskauer wollen am Sonnabend gegen Borea punkten. FOTO: Joachim Rehle/jor1
Fußball, Bezirksliga.. Die Vorzeichen für die Heimpartie gegen den SC Borea Dresden am Sonnabend im Parkstadion stehen für den Tabellenführer aus der Pücklerstadt alles andere als günstig. Gleich vier Aktive fallen bei den Rot-Weißen aus. Holger Zimpel / hgz1

Besonders schmerzlich ist, dass mit Felix Woithe (Urlaub) und Marek Bartlomiejczyk (Arbeit) beide Torhüter zugleich auf der Fehlliste von Trainer André Brückner stehen. Urlaubsbedingt fehlt auch Axel Buder, der sich nach fast einjähriger Verletzungspause wieder in die Stammformation gekämpft hatte. Auch Spitzentorjäger Sebastian Kölzow muss wegen beruflicher Verpflichtungen passen. Nachdem Bartek Kosman in Cossebaude seine fünfte Gelbe Karte abgebrummt hatte, steht wenigstens der Mittelfeldakteur wieder im Muskauer Kader. Auch auf Aaron Ritter kann der Muskauer Trainer wieder zurückgreifen. Dennoch wird die Partie gegen den derzeitigen Tabellenelften alles andere als ein Selbstläufer.

In der Hinrunde waren die Dresdner aus dem Jägerpark noch in der Spitzengruppe etabliert. Besonders der Abzug von sechs Punkten wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls macht den Nordlichtern arg zu schaffen. Bekanntlich hatte das Sportgericht im Spätherbst ein Machtwort gesprochen und ließ die Elbflorenzer in der Tabelle nach unten purzeln. Eine ganze Reihe von ehemaligen Aktiven von der SG Dynamo Dresden III über die Zwischenstation Bannewitz hatte ja den Weg in den Jägerpark gefunden. Ex-Posttrainer Thomas Klippel verfügt mit Manuel Heinze, Robert Karsten und Denis Töwe gestandene Akteure in seinen Reihen, die immer für eine Überraschung gut sind.

Das haben auch die Parkstädter im Hinspiel zu spüren bekommen, als nach einer 1:0-Pausenführung die Gäste nach 90 Minuten mit einer 1:3-Niederlage die Heimreise in die Pücklerstadt antreten durften. Die Hinspielpleite gilt es nun zu korrigieren, wobei die Aufgabe für den sehr begrenzten Kader am Sonnabend ab 15 Uhr aber alles andere als leicht wird.

"Jetzt müssen sich halt andere beweisen." So lautet der kurze und trockene Kommentar von Trainer André Brückner, der trotzdem optimistisch in die Partie mit seinen Jungs geht.