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Platzbesitzer springen auf den 5. Rang

Ostsachsenklasse.. Kürzlich haben sich der Siebte der Tabelle (Rietschen II) und der Elfte (Bernstadt) im Punktspiel gegenübergestanden. Die Hausherren können sich noch berechtigte Hoffnungen auf eine sehr gute Platzierung nach Beendigung aller Partien machen. U. Holubek

Im Spiel gegen die Bernstädter galt es natürlich, die im November erlittene Niederlage wieder wettzumachen. Bernstadt hatte damals acht Niederlagen in Folge kassiert, nach dem Rietschener Auftritt besaß das Team aber die ersten beiden Pluspunkte (26:25).

Ohne Retz, Schmidt, Wenzel, Mrusek und die Spieler der Jugend A konnte die Rietschener Reserve dennoch auf einen 14-köpfigen Personalbestand zurückgreifen. Von Beginn an ließen die Hallenbesitzer keinen Zweifel daran, wer hier als Sieger die Platte verlässt. Zwei Tore vom wieder genesenen Obier und einmal Fritzsche sorgten bereits nach fünf Minuten für ein deutliches 3:0. Den Hausherren gelang es durch eine relativ stabile Deckung, die Angriffsbemühungen der Gäste immer wieder zu neutralisieren. Dafür wurde im schnellen Umkehrspiel sehr oft versucht, mittels erster und zweiter Welle zu einfachen Torerfolgen zu kommen. Auch wenn sich dabei manchmal Fehler einschlichen und lange nicht alle Chancen in Tore umgemünzt werden konnten, langte es mehr als hinreichend, den Vorsprung stetig auszubauen. Über die Stationen 6:2, 8:4 und 12:6 ging es zum Halbzeitresultat von 14:6.

Das Hauptaugenmerk in der Halbzeitansprache lag im Beibehalten der eigenen Spannung und der Konzentration. Steffen Hilke, der über die gesamte Spielzeit seine Mannschaft führte, schloss ein Überzahlspiel erfolgreich ab (15:7). Danach gab es einen kleinen Bruch im Spiel der Gastgeber, als mit Martin Walter und Steffen Hilke zwei Spieler innerhalb von zehn Sekunden für jeweils zwei Minuten auf die Bank geschickt wurden.

Trotz zweier Torerfolge für Bernstadt II sollte sich keine Gefahr entwickeln. Im Gegenteil: Ab der 45. Minute erhöhte Rietschen II wieder das Tempo, und die Gäste waren damit schlichtweg überfordert. Allein die Schlussviertelstunde endete mit einem klaren 10:3 für Rietschen.

Am Ende stand ein nie gefährdeter Heimsieg mit 26:14 zu Buche. Nach den beiden Auswärtssiegen bei Obergurig und Friedersdorf war es der nunmehr dritte Erfolg in Serie. Um aber in der Endabrechnung in die Nähe von Podestplätzen zu kommen, bedarf es noch in den verbleibenden Spielen in Radeberg und zu Hause gegen Schleife II einer guten Leistung aller Akteure. Jetzt ist Stahl Fünfter.

Rietschen: Junge, Holubek, S. Hilke (6), Pörsel (8), B. Hilke (1), Obier (1/2), Fritzsche (4), Erfurt(1/1), Kelch (1), Fuchs (1), Werner, R. Walter, M. Walter, Fröhlich