ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:47 Uhr

Niederlagenserie der Kurstädter hält an

Handball. Nach der hohen Niederlage in der Vorwoche beim HSV Wildau war im Heimspiel gegen Lok Rangsdorf die Vorgabe der HC-Trainer, sich mit einem verbesserten Auftreten wieder ligareifer zu präsentieren. Sie appellierten an die Moral und beschworen den Kampfgeist der Liebenwerdaer Mannschaft. P. Wanitschka

Der HC bemühte sich auch mitzuhalten und zunächst gelang es ihm auch. Trotz eines behäbigen Angriffsspiels waren die Kurstädter beim 7:8-Rückstand in Reichweite, doch dann nutzte die Lok die Fehler der Gastgeber aus und setzte sich auf 7:12 ab. In dieser Phase des Spiels wurden die Mängel der Bad Liebenwerdaer Mannschaft erbarmungslos aufgedeckt. Das statische Offensivverhalten und die löchrige Abwehr mit Abstimmungsfehlern zeigten wiederholt, dass Nachholbedarf in allen spielerischen Bereichen besteht. Beim 17:23 acht Minuten vor dem Ende machten sich auch konditionelle Probleme bei einzelnen Spielern deutlich bemerkbar. Die Abwehr hatte 22 Minuten in der zweiten Halbzeit gut gestanden, doch nun zerfiel sie in Einzelteile. Die Gäste nahmen die sich bietenden Geschenke dankend an. Sie nutzten die Abwesenheit der Gegenwehr, um ihre Tordifferenz aufzubessern und führten die Heimmannschaft sogar mit einem Kempatrick Sekunden vor dem Endstand von 19:28 vor.

Es liegt viel Arbeit vor der ersten Mannschaft aus Bad Liebenwerda, wenn man sich in Zukunft den Zuschauern und Gegnern der Brandenburgliga als würdig zeigen möchte. Da der direkte Konkurrent um den Klassenerhalt, der SSV Falkensee, punkten konnte, rutschen die Kurstädter nun auf den vorletzten Platz ab. Am Wochenende erwartet man eben diesen Gegner aus Falkensee zum direkten Spiel um den Klassenerhalt.

HC Bad Liebenwerda: Tor: O. Böhme, Ph. Rieger. Feld: F. Henkelmann, M. Dietrich (7), T. Preibisch(1), R. Kasprzak (2), H. Rabe (6), J. Schenk (1), C. Lenk, M. Pulz, M. Dielefeld (1), P. Wanitschka (1).