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| 02:48 Uhr

Mit Teamgeist, großem Kampf und hoher Laufbereitschaft zum Sieg

Jubel nach dem 2:0, kniend Robin Unruh, der dreimal traf.
Jubel nach dem 2:0, kniend Robin Unruh, der dreimal traf. FOTO: wml1
Zeißig. Obwohl die Gastgeber nicht in Bestbesetzung antraten, stand die Mannschaft wie eine fest zusammengeschweißte Mauer. Sieben Stammspieler fehlten bei dieser wichtigen Partie. wml1

Die Männer des SV Zeißig waren über den gesamten Spielverlauf ständig bemüht nach vorn zu drücken, wenn auch nicht alles gelang. Wenn es einmal brenzlig wurde, stand das Team fest und geschlossen zusammen, um das eigene Tor zu schützen. Alles was Trainer Stefan Hoßmang gefordert und mit auf den Weg gegeben hatte, wurde mit Bravour umgesetzt. In den ersten 20 Minuten hielten die Gäste vom TSV Wachau stark dagegen und versuchten in Ballbesitz zu kommen, um selbst nach vorn zu drängen. Das ist dann auch mehrmals gelungen. So wurde in der ersten Halbzeit das Bild vom Spiel teilweise mit verteilten Chancen beobachtet. Wachau beschäftigte die Gastgeber ziemlich stark. In der siebenten Minute brachte Robin Unruh mit dem 1:0 die Zeißiger in Führung. In der 25. Minute erhöhte Robin Unruh auf 2:0. Doch unmittelbar vor der Pause gelang den Gästen durch Rico Beier Anschlusstreffer (44.).

Frisch aus der Kabine gingen die Zeißiger im Vorwärtsdrang Richtung Tor. In der 51. Minute wurden ihre Bemühungen belohnt. Robin Unruh sorgte aus einem Konter heraus mit seinem dritten Treffer für das 3:1. Als dann fünf Minuten später der freigespielte Ball auf David Schumacher kam, nutzte dieser seine Chance und donnerte den Ball zum 4:1-Siegtreffer in die Maschen.

"Wir sind froh, das Spiel gewonnen zu haben. Aufgrund der Personalsituation mit sieben fehlenden Stammkräften war es keine einfache Situation", sagte Zeißigs Trainer Stefan Hoßmang. "Bei allen 15 Mann war die Einsatzfreude, Laufbereitschaft, Teamgeist und der unbedingte Siegeswille zu spüren. Trotzdem bleibt noch genügend Arbeit, um das Team zu formen. Der Sieg war auch in der Höhe verdient, aber die Chancenverwertung hatte noch Mängel. Daran müssen wir intensiv arbeiten. Für uns war dieses Spiel ganz wichtig. Wir müssen jeden Gegner ernst nehmen und dürfen keine Mannschaft unterschätzen. Ich möchte keinen der Männer besonders loben. Aber zu loben sind die absolute Disziplin, der Teamgeist, die Laufbereitschaft, der Kampfgeist sowie der Wille zum Sieg. Auch die Abwehrarbeit wurde hervorragend gemeistert", so Stefan Hoßmang weiter.

Zeißig: Hubertus Zschorlich, Nico Helm, Robin Unruh, Denny Schäfer, David Schumacher (87. Tom Genz), Toni Hänsel, Rene Gerken, (83. Holger Teßmann), Rolf Schulz-Nuck, Marc-Bruno Laser, Paul Kowal, Felix Döhl.