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MC-Pilot Torsten Simon rast in Lohsa an die Spitze

Alle Schrauben auf Sieg gestellt: MC-Pilot Torsten Simon mit seinem Chefmechaniker Peter Pouva.
Alle Schrauben auf Sieg gestellt: MC-Pilot Torsten Simon mit seinem Chefmechaniker Peter Pouva. FOTO: wml1
Lohsa. Torsten Simon vom MC Lohsa hat beim Saisonstart des Ostdeutschen ADAC Kart Cups (OAKC) am Sonntag einen Start nach Maß gefeiert. Der Lokalmatador setzte sich in der Klasse "KZ 2 Gentlemen" an die Spitze des Feldes und krönte damit ein rundum gelungenes Wochenende. 86 Piloten sahen in den verschiedenen Kartklassen in Lohsa die Startflagge. Werner Müller / wml1

Schon nach dem freien Training und dem Zeittraining am Samstag hat Torsten Simon "ein gutes Bauchgefühl für Sonntag", wie der Radebeuler später verriet. Auch beide Wertungsläufe am Sonntag bestand der MC-Pilot mit Bravour und großem Vorsprung auf das übrige Fahrerfeld nach 19 Runden als Sieger. Natürlich herrschte nach dem durchweg gelungenen Saisonauftakt grenzenlose Freude bei Torsten Simon und seinem Techniker Peter Pouva.

Auch der Kamenzer Rick Hartmann und sein Vater, Techniker Ronny Hartmann, zeigten sich zufrieden mit ihrem Start in die neue Serie. Rick Hartmann fuhr in der Klasse "X30 Junior", wo er nach seiner Qualifikation am Samstag am darauffolgenden Sonntag in beiden Wertungsläufen jeweils den zweiten Platz erreichte.

Ein wenig Pech hingegen hatte MC-Starter Alexander Bucholtz in der Klasse "KZ 2". Das freie Training, Zeittraining und den ersten Wertungslauf bewältigte der Radebeuler noch mit Bravour, doch im zweiten Wertungslauf erwischte ihn das Pech. Die Kraftstoffleitung wurde undicht und es tropfte Benzin auf die Reifen. Die Haftung war futsch und er rutschte in der Wertung auf Platz sieben ab. Aber als Sportsmann sah es der Jurastudent ganz locker: "Ich war dabei. Das war ein tolles Gefühl. Abe ich habe die Hoffnung, dass es bei den anderen Rennen der Serie besser läuft." Sein Techniker, Vater Wolfgang Bucholtz: "Da müssen wir noch ein wenig schrauben und kontrollieren, damit der nächste Start erfolgreicher wird."

Insgesamt waren auf der Kartbahn in Lohsa 86 Motorsportpiloten in den verschiedenen Kartklassen in die Rennen gegangen. Etwa 30 Helfer wirkten im Hintergrund mit, damit alles reibungslos ablief. "Ihnen gilt meiner großer Dank", sagte Kartbahnbetreiber Mathias Lesch nach der Siegerehrung am Sonntagabend.

Bei einer Runde auf der Lohsaer Asphaltpiste legen die Kartfahrer 850 Meter zurück. Bei den Rennen wurden Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h erreicht. Der Motorsportclub Lohsa wurde im Jahr 1967 gegründet. Bis zum Jahre 1990 war die Kartbahn in Lohsa jährlich Schauplatz nationaler Meisterläufe und internationaler Rennen. Heute gehören dem MC Lohsa 57 aktive Mitglieder an. Jährlich organisiert der MC drei größere Veranstaltungen auf der hauseigenen Rennpiste. Lohsa ist nach wie vor ein Zentrum des Kartsports in Ostdeutschland. Mathias Lesch freut sich über jeden, der vorbeischaut und sich auf der Strecke testen möchte. Anmeldungen sind unter 035724 56836 möglich.