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Maximilian Simon glänzt gegen die Elite

Maximilian Simon (r.) hat in Frankfurt alle Gegner besiegt.
Maximilian Simon (r.) hat in Frankfurt alle Gegner besiegt. FOTO: G. Paulig
Frankfurt/Oder. Mit sehr guten Ergebnissen haben die Ringer des SV Grün-Weiß Weißwasser beim internationalen Brandenburg-Cup in Frankfurt/Oder abgeschnitten. Dieses Turnier zählt seit Jahren zu den am besten besetzten in Europa und besitzt eine sehr lange Tradition. Guido Paulig

Im Wettbewerb der weiblichen Jugend konnte sich Grün-Weiß-Kämpferin Mariam Stoppira den siebten Platz erkämpfen. Für Evelyn Schreiber reichte es bei den weiblichen Aktiven am Ende zu Rang fünf. Diese Kämpfe wurden im freien Stil ausgetragen.

Die größten Überraschungen gelangen dann den Weißwasseraner Jungs im klassischen Stil. Für Marius Megier reichte es am Ende zu Platz zwölf, wobei die Niederlagen gegen den Holländer Pothuizen und den Neusser Lejkin nicht nötig waren. Somit verbaute er sich selbst eine bessere Platzierung, zeigte aber insgesamt eine ordentliche Leistung. Einen guten vierten Platz erkämpfte Jarod Budach. Auch bei ihm war durch eine unnötige Niederlage im ersten Kampf mehr möglich. Unglücklich verlief für ihn auch das kleine Finale, welches er knapp mit 4:5 gegen einen Sportler aus Ungarn verlor. Nach seinem Turniersieg im vergangenen Jahr zeigte der Grün-Weiß-Ringer auch diesmal wieder, dass er an einem guten Tag mit den Spitzenkämpfern mithalten kann.

Für eine Überraschung sorgte mit Ricco Tewellis der Jüngste im Weißwasseraner Team. Mit einer beherzten Kampfweise konnte er sich am Ende mit Silber schmücken. Ihm gelangen dabei Siege gegen Kämpfer aus Plauen und Utrecht. Im Finale musste er sich nur einem Sportler aus Tschechien geschlagen geben.

Das herausragende Ergebnis des Tages gelang Maximilian Simon. Mit seiner überzeugenden Kampfweise konnte der Grün-Weiß-Athlet den Turniersieg aus dem vergangenen Jahr wiederholen und wurde gleichzeitig als bester Kämpfer der Kadetten ausgezeichnet. Dabei setzte sich Maximilian Simon gegen einen Großteil der deutschen Spitzenathleten durch.