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Maximilian Simon erkämpft die Silbermedaille

Der Weißwasseraner Maximilian Simon (oben) sicherte sich mit starken Leistungen verdient die Silbermedaille.
Der Weißwasseraner Maximilian Simon (oben) sicherte sich mit starken Leistungen verdient die Silbermedaille. FOTO: Guido Paulig
Ringen, Meisterschaft.. 136 junge Ringer sind in Plauen auf die Matten gegangen, um die deutschen Meister im klassischen Ringkampf der Jugend A zu ermitteln. Unter ihnen befand sich auch der Weißwasseraner Maximilian Simon. Guido Paulig

Simon errang im vergangenen Jahr den Titel in der Gewichtsklasse bis 38 Kilogramm der Jugend B und startete nunmehr im Limit bis 46 Kilogramm. Nachdem er im Januar das Kaderturnier des Deutschen Ringerbundes in Bindlach gewonnen hatte, ging der Lausitzer mit guten Chancen auf eine Platzierung unter den ersten Sechs in das Rennen. Durch einen vierwöchigen Trainingsausfall direkt vor den Titelkämpfen war Maximilian Simon noch etwas im Nachteil gegenüber der Konkurrenz. In seinem ersten Kampf gegen Philip Kraft aus Nordbaden konnte er sich sicher nach Punkten durchsetzen. Der zweite Wettkampftag startete entspannt, da der Weißwasseraner ein Freilos hatte. Der Nachmittag begann dann mit einem weiteren Punktsieg gegen Enrico Baumgärtner aus Kirrlach. Nachdem Maximilian Simon auch gegen Viktor Hubert aus Südbaden am Ende erfolgreich war, stand bereits das kleine Finale ganz sicher fest.

Mit einem Erfolg gegen Niklas Jung aus Hallbergmoos (Bayern) wäre auch der Einzug in das Finale möglich. Dieser Kampf entwickelte sich zu einem Duell auf Biegen und Brechen, in dem sich Maximilian einer knappen Führung seines Kontrahenten zur Pause gegenübersah. Mit unbändigem Kampfwillen schaffte es der Lausitzer, dieses Duell noch zu drehen. Somit sicherte er sich den Einzug in das Finale der deutschen Meisterschaft. Die Freude darüber war natürlich riesengroß.

In diesem Ausscheid stand Simon dem Hessen Peter Schütz gegenüber. Dieser hatte ebenfalls im vergangenen Jahr den Titel in der Altersklasse Jugend B (42 Kilo) geholt. In einem ausgeglichenen Vergleich setzte der junge Hesse bei eigener angezeigter Passivität den entscheidenden Wurf an. Im weiteren Verlauf konnte Maximilian diesen Rückstand nicht mehr wettmachen. Mit der errungenen Silbermedaille zeigte er auch vor den Augen des Bundestrainers, welches Potenzial in ihm steckt. In dieser Altersklasse darf der Weißwasseraner schließlich auch noch zwei weitere Jahre an den Start gehen.

Für den sächsischen Landesverband gab es am Ende in der Länderwertung einen nie für möglich gehaltenen 2. Platz, punktgleich mit den Siegern aus Bayern. Gold für Sachsen holten Toni Peprny (Lugau) und Franz Richter (Markneukirchen). Silber sicherte sich Leon Racz (Chemnitz), während Bronze an Friedrich Fouda (Plauen) und Kevin Drehmann (Pausa) ging.