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| 02:39 Uhr

Lübbenau in Not – Cottbus hilft dem Lausitzer Liga-Rivalen

Cottbus. In der Oberliga Ostsee-Spree sind die Unterschiede zwischen den beiden Lausitzer Vereinen LHC Cottbus und der TSG Lübbenau groß. Die Cottbuser kämpfen um den Aufstieg in die 3. Wolfgang Swat

Liga. Lübbenau dagegen belegt gegenwärtig den vorletzten Rang. Nun bietet der LHC seine Hilfe an.

In dieser prekären Situation haben sich die Spreewaldstädter an den LHC mit der Bitte um personelle Unterstützung gewandt und um die Freigabe von Kreisspieler Erik Handke gebeten. Handke, der in der Vorsaison bei der A-Jugend des LHC noch zur Bundesliga-Mannschaft gehörte und in der Lausitzer Sportschule ausgebildet wurde, kann nach einer Vereinbarung beider Vereine ohne Wartefrist wechseln und wäre bei Zustimmung des Handballverbandes schon beim Auswärtsspiel der TSG Lübbenau am 31. Januar für seinen neuen Verein spielberechtigt. Für die Unterstützung der Nachwuchsarbeit zahlt Lübbenau dem Vernehmen nach 1000 Euro an den LHC.

Bereits in der Vergangenheit hatten sich talentierte Cottbuser Sportschüler wie Julian Adam, Nikolai Kulhmey, Florian Verhoeven und Justin Suhl der TSG angeschlossen. Dennoch war das Verhältnis zwischen den Vereinen zuletzt gespannt. So hatte sich der LHC zu Beginn der zurückliegenden Saison um TSG-Torhüter Tony Mudrick bemüht, war aber von den Spreewaldstädtern abgewiesen worden. Das hatte zu teils heftigen Reaktionen geführt. Über den Spielertausch hinaus können sich beide Vereine künftig eine engere Unterstützung und Kooperation im Interesse des Handballsports in der Lausitz vorstellen. TSG-Vorstand und LHC-Präsidium wollen dazu zeitnah ein erstes Arbeitstreffen vereinbaren.