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LSV Bluno feiert ein "Bombenwochenende"

Der Laubuscher Christoph Schitthelm (l.) und Blunos Alberto Zomack schenkten sich nichts. Am Ende hatte der LSV die Nase vorn.
Der Laubuscher Christoph Schitthelm (l.) und Blunos Alberto Zomack schenkten sich nichts. Am Ende hatte der LSV die Nase vorn. FOTO: wml1
KREISLIGA. So langsam können die Verantwortlichen in Lauta den Sekt kalt stellen. Mit großen Schritten nähert sich der FSV der Kreismeisterschaft und dem Aufstieg. Da Laubusch am Wochenende in Bluno patzte, liegen Königswartha und der SVL nun bei zwei weniger absolvierten Spielen mit 17 Zählern punktgleich auf Platz zwei und drei. Im Ligakeller manövriert sich dagegen die DJK Wittichenau II immer mehr ins Abseits. Werner Müller / wml1 wml1 GüSz wml1 wml1 wml1 wml1

LSV Bluno - SV Laubusch 3:2 (2:1). Die Laubuscher traten in Bluno ohne drei ihrer Stammspieler aus der Innenverteidigung an. So hatten es die Gäste schwer, gegen die guten Stürmer von Bluno in Person von Schmaler und Panoscha zu bestehen. In der 25. Minute markierte ebendieser Ronny Panoscha das 1:0. Acht Minuten später traf Schneider zum 1:1. Noch vor der Pause stellte Bluno in der 39. Minute durch Trautmann den alten Abstand wieder her. In der zweiten Halbzeit sorgte René Ganig mit dem 3:1 (55.) für eine kleine Vorentscheidung. Ronny Hahn traf eine Zeigerundrehung später nur noch zum 3:2-Endstand. "Wir haben knapp, aber verdient gewonnen. Das war ein Bombenwochenende für mein Team", freute sich LSV-Trainer Ralf Witthuhn über die kleine Überraschung vor knapp 100 Zuschauern.

SV Zeißig II - LSV Neustadt/Spree II 1:1 (0:0). Der LSV Neustadt musste die ersten zehn Minuten mit zehn Spielern auskommen. Diesen Vorteil ließen die Zeißiger jedoch ungenutzt. Tore fielen erst nach der Pause. In der 52. Minute fingen sich die Zeißiger das 0:1 durch Tobias Lohr, dem Treffer war aber wohl ein Handspiel vorausgegangen. Nach diesem Alarmsignal rafften sich die Zeißiger auf und begannen nach vorn zu drücken. Es dauerte jedoch bis zur 88. Minute, als Mario Liebsch den 1:1-Ausgleich erzielte. Dabei blieb es.

DJK Sokol Ralbitz/Horka II - FSV Lauta 0:1 (0:0). Durch lange Bälle aus der eigenen Abwehr und bei Standardsituationen sorgten die Ralbitzer in der Anfangsphase immer wieder für Unruhe im FSV-Strafraum. Mit zunehmender Spielzeit kam Lauta besser in die Partie. Erst in der zweiten Halbzeit agierte der Tabellenführer aber richtig druckvoll und kam zu einer Reihe guter Chancen. Philip Günther vergab in der 75. Minute völlig frei aus Nahdistanz eine Hundertprozentige. Nach einer Freistoßvariante in der 81. Minute flankte Christian Heine von der rechten Außenbahn an den ersten Pfosten. Sebastian Bonk war mit dem Kopf zur Stelle und erzielte das Tor des Tages für den FSV Lauta.

SV Straßgräbchen - SpVgg Lohsa/Weißkollm 0:1 (0:0). In Hälfte eins war Straßgräbchen etwas präsenter, doch mit einem 0:0 ging es in die Kabinen. Nach der Pause riss die SpVgg Lohsa/Weißkollm das Spiel mehr und mehr an sich. Die Gäste kamen so zu mehreren Hochkarätern, doch erst in der Nachspielzeit gelang Sören Bartlick der goldene Schuss zum Auswärtssieg. Damit ist die Erfolgsserie des SV Straßgräbchen gerissen.

SV Einheit Kamenz II - DJK Blau-Weiß Wittichenau II 6:1 (3:0). Die Wittichenauer Reserve fuhr mit nur elf Mann nach Kamenz. Bescheiden nach ihren Möglichkeiten versuchte die DJK das Beste daraus zu machen, doch bereits zu Pause war das Spiel für das Kellerkind gelaufen.

SpVgg Knappensee - Königswarthaer SV II 0:4 (0:4). Dass die Trauben gegen Königswartha hoch hängen, war den Männern vom Knappensee klar. Was sich dann aber auf dem Platz abspielte, spottet jeglicher Beschreibung. Durch lustloses und fehlendes Zweikampfverhalten sowie haarsträubende Fehler im Spielaufbau gruben sich die Gastgeber ihr eigenes Grab. Das 0:4 spiegelt den ganzen Unterschied an diesem Tag eindeutig wider.

SG Wiednitz/Heide - FC Lausitz Hoyerswerda 3:6 (2:0). Per Doppelschlag trafen David Große in der 15. und Christian Jurisch in der 17. Minute zur Wiednitzer 2:0-Führung. Doch als dann nach dem Seitenwechsel die Kraft und Konzentration bei den Gastgebern nachließen, gewannen die Gäste vom FC Lausitz immer mehr Platzbesitz und bestimmten das Spielgeschehen zusehends. Das begann schon in der 66. Minute, als Martin Wanzek zum 2:1 einschoss. Vier Minuten später markierte er gar den 2:2-Ausgleich. Da gingen die Köpfe der Hausherren nach unten und der FC Lausitz übernahm total das Kommando auf dem Platz. Eric Jürß (75.), Felix Weichert (80.), Martin Wanzek (86.) und noch mal Eric Jürß (88.) steuerten Tore zum 2:6 bei. Der Anschlusstreffer zum 3:6 (89.) durch David Große war nur noch Ergebniskosmetik.