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LSV Bluno entführt einen Punkt bei flügellahmen Wittichenauer Adlern

Ein Punkt gegen Bluno (l.) war zu wenig für Schlusslicht DJK.
Ein Punkt gegen Bluno (l.) war zu wenig für Schlusslicht DJK. FOTO: wml1
Kreisliga. Der FSV Lauta ist fast am Ziel seiner Träume und kann bei einem weiteren Sieg schon den Aufstieg in die Kreisoberliga feiern. Zwei Punkte aus vier Spielen fehlen nach dem 1:0-Erfolg bei der SpVgg Lohsa/Weißkollm noch, um die Meisterschaft zu sichern. Im Kreisligakeller hat sich bei Wittichenau, Wiednitz und Ralbitz vor der zweiwöchigen Punktspielpause dagegen nicht viel verändert. wml1

DJK Blau-Weiß Wittichenau II - LSV Bluno 1:1 (1:0). Wittichenau war taktisch defensiv eingestellt. Diese Anweisung wurde über 90 Minuten umgesetzt. Damit hatte Bluno sehr große Schwierigkeiten. Und auch nach vorne ging was bei Blau-Weiß. So fiel in der 36. Minute nach einer Energieleistung von Robert Robel über die rechte Seite das 1:0. Markus Mickel brauchte seine Hereingabe nur noch einschieben. In der zweiten Hälfte drückten die Blunoer ordentlich aufs Tempo. In der 63. Minute waren die Adler schließlich geschlagen, als Robert Schmaler den 1:1-Endstand besorgte. Für die Wittichenauer zu wenig, um die vielleicht doch irgendwann einmal die Rote Laterne loszuwerden.

SpVgg Knappensee - DJK Sokol Ralbitz/Horka II 1:1 (1:1). Die SpVgg Knappensee hat sich wenigstens teilweise für die 0:4-Schmach vor Wochenfrist gegen den Königswarthaer SV II rehabilitiert. Der Ehren-Anstoß wurde durch den Bürgermeister der Einheitsgemeinde Lohsa, Udo Witschas, vollzogen, der die Knappensee-Arena nach fast anderthalbjähriger Bauzeit beim Umbau des Vereinshauses wieder seiner Bestimmung übergab. Die ersten Minuten gehören dann klar den Gastgebern. Einen schönen Spielzug über Wersch schloss Maik Preibsch mit einem trockenen Schuss aus 16 Metern zur frühen Führung ab (10.). Unerklärlichweise ließ die SpVgg danach etwas die Zügel schleifen. Zehn Minuten vor der Pause kamen zudem die Gäste etwas besser auf. So kam, was kommen musste. Der Ralbitzer Kobalz köpfte eine Ecke völlig unbedrängt zum Ausgleich ein (40.). Nach der Pause ändert sich das Spielgeschehen kaum. Beide Teams neutralisieren sich weitestgehend. So blieb es bis zum Abpfiff bei dem gerechten Remis.

SpVgg Lohsa/Weißkollm - FSV Lauta 0:1 (0:0). Die Partie hatte spielerisch kaum etwas zu bieten. Die wenigen Angriffe der Gastgeber verpufften meist am FSV-Strafraum. Auch der Staffelprimus blieb vieles schuldig, konnte aber die eine Aktion setzen. Ein Abschlag, gute Ballverarbeitung und Pass von Schöps auf Hannes Kieslich reichten zum Tor (71.). Trotz aller Bemühungen der SpVgg kam es nicht mehr zum Ausgleich. Paul Schöps stand zum 200. Mal seit seinem Debüt im Jahr 2006 bei einem Punktspiel für den FSV auf dem Platz.

SV Laubusch - FC Lausitz Hoyerswerda 0:4 (0:0). Laubusch hatte sich im Heimspiel gegen den FC Lausitz viel vorgenommen, jedoch nichts erreicht und letztlich ein Debakel erlebt. Dabei standen die Hausherren kompakt und warteten geduldig auf ihre Chancen. Die kamen auch in regelmäßigen Abständen, aber alle wurden fahrlässig ausgelassen. Nach etwa 25 Minuten dann der Schock für den SVL: Ronny Hahn, der zurzeit in einer überragenden Form ist, verletzte sich schwer am Knie. Gute Besserung! Die Verletzung brachte die Partie zum Kippen. Was nach der Pause passierte, ist trotzdem unerklärlich und nicht entschuldbar. Laubusch war komplett von der Rolle. Die grundlegendsten Tugenden des Fußballes waren nicht mehr vorhanden. Der FC Lausitz Hoyerswerda kam zu einer Vielzahl an Tormöglichkeiten. Weichert (56.), Jürß (68.), Tischer (76.) und Raak (85.) schossen die Gäste zum Auswärtssieg.

LSV Neustadt/Spree II - SV Straßgräbchen 1:2 (0:0). Das Spiel plätscherte lange nur so dahin. Erst in der 77. Minute unterlief Tino Rölz aus Straßgräbchen mit einem Fehler ein Eigentor zur 1:0-Führung für Neustadt. Doch mit einem Doppelschlag in der 81. und 83. Minute durch Tore von Tommy Wendt und Max Edlich wurde der Auswärtssieg von Straßgräbchen doch noch perfekt gemacht.

Königswarthaer SV II - SV Einheit Kamenz II 4:0 (2:0).