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| 02:47 Uhr

Lok schrammt an Blamage vorbei

Oberlausitzliga. Mit einem Unentschieden aus Rietschen und einem stark dezimierten Kader – Lampe, Briesemann, Schurmann und Medak fehlten bei der Lok – fuhren die Schleifer am Ostermontag zu ihrer zweiten Partie dieses Wochenendes nach Gebelzig. H. Kowalick

Beim Schlusslicht holten die Eisenbahner die Maximalausbeute, mit Ruhm bekleckert haben sie sich dabei aber nicht.

In der 1. Minute kam die Lok gleich zu ihrer ersten Chance. Sonnert tauchte nach einem flachen Pass frei vor dem Gebelziger Keeper auf, doch die Möglichkeit zur Führung blieb ungenutzt. Die Gäste blieben dran. Ein von Nick Schurmann getretener Freistoß fand den Kopf von Panne, der den Ball in die Gebelziger Maschen zum umjubelten 0:1 (8.) lenkte.

Die Lok-Kicker machten das Spiel auch in der Folge und Gebelzig setzte auf Konter, was auch immer wieder zu gefährlichen Situationen im Strafraum der Schleifer führte. Mit weiteren Chancen für beide Seiten, jedoch ohne Tor ging es in die Pause.

Die Lok kam gut aus der Kabine, doch wie aus dem Nichts fiel das 1:1 (48.). Ein Eckball wurde per Kopfball von Gebelzig ins lange Eck zum Ausgleich verwandelt. Das Spiel wurde jetzt hektischer. Viele ungenaue Pässe, eine Flut von Abseitsentscheidungen gegen die Lok und viele Fouls ließen keinen Spielfluss zu. Doch dann ein schöner Angriff über Schurmann, der auf Panoscha spielte, dieser über die linke Seite flach zu Jonas, der aus kurzer Entfernung zum 1:2 einschob.

Doch Ruhe brachte der Treffer nicht ins Spiel. Ein Freistoß für Gebelzig, den Lok-Keeper Zeisig zunächst parierte, wurde mit einem klaren Handspiel über die Linie gedrückt. Doch der Schiri gab das Tor. Natürlich protestierte die Lok, doch es half nichts. Nach 74 Minuten hieß es 2:2.

Die Schleifer warfen nun alles nach vorn. Doch wieder und wieder wurden die Stürmer wegen Abseitsstellungen zurückgepfiffen. Dann fiel doch noch das erlösende 2:3 (86.). Ein hoher Ball wurde von Panoscha direkt zu Michlenz gespielt. Dieser nahm das Spielgerät an, tanzte seinen Gegenspieler aus und schob zum dritten Treffer für die Lok ein. Die Heimmannschaft kam noch zu der einen oder anderen Chance, doch die Schleifer Abwehr ließ kein Tor mehr zu.