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| 02:34 Uhr

Linge vor der Heimpremiere: Die Fans müssen auch aufsteigen wollen

Hofft auf die Fans: Trainer Marcel Linge.
Hofft auf die Fans: Trainer Marcel Linge. FOTO: sby1
Cottbus. Im vierten Spiel der neuen Saison in der Oberliga Ostsee-Spree kann der LHC Cottbus am Samstag um 19 Uhr endlich die Heimpremiere in seinem "Wohnzimmer", der Lausitz-Arena, feiern. Zu Gast ist der Ludwigsfelder HC. W. Swat/wsw1

Dass es kein Spaziergang wird, drückt sich schon in der Tabelle aus, auch wenn die nach dem 3. Spieltag natürlich nur bedingt aussagefähig ist. Dennoch: Der Ludwigsfelder HC liegt mit 4:2 Punkten auf Rang vier, der LHC rangiert punktgleich auf Platz sechs, hat aber eine um 15 Treffer schlechtere Tordifferenz.

Trotz des durchwachsenen Starts mit zwei Siegen und einer Niederlage hält der LHC an seinem Saisonziel, dem Aufstieg in die 3. Liga, fest. "Wir wollen nach oben und hoffen, dass die Cottbuser Zuschauer den Weg mitgehen. Auch sie müssen wollen", hofft der sportliche Leiter und Trainer Marcel Linge, auf lautstarke Unterstützung. "Ludwigsfelde ist von zu Hause eine große Kulisse gewöhnt. Die lassen sich nicht so schnell beeindrucken."

Kapitän Robert Schulze weiß, dass seine Mannschaft die Zuschauer nach der schwachen letztjährigen Rückrunde zurückgewinnen muss. "Wir müssen die Fans wieder auf unsere Seite ziehen, und das geht am besten mit einem Sieg. Ich bin optimistisch, dass wir den schaffen. Wir haben zuletzt viel besser trainiert, das wird sich auszahlen."

Schulze räumt ein, dass der Start holprig verlief. "Mit den ersten Spielen waren wir nicht zufrieden. Gegen Rudow war das bis auf die letzte Viertelstunde besser." Den Formanstieg muss der LHC am Samstag fortsetzen. "Es ist ein Spiel von zwei Mannschaften, die sich auf Augenhöhe begegnen", verweist Linge auf die Stärke der Ludwigsfelder. Zwar gewann Cottbus in der abgelaufenen Saison beide Spiele gegen Ludwigsfelde, wobei aber vor allem der Heimsieg ein schweres Stück Arbeit war (32:31).

Der LHC kann nahezu komplett auf seinen Stammkader zurückgreifen. Aus Verletzungsgründen fehlt Glenn Nietzel. Die beiden Torhüter Florian Berndt und Tony Mudrick sind angeschlagen, doch am Samstag sollen sie mitwirken können. Auch Robert Takev und Nick Widera stehen nach ausgeheilten Blessuren im Aufgebot.