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LHV Hoyerswerda verspielt alle theoretischen Aufstiegschancen

Sachsenliga, Männer.. Die Arena Leipzig war am Samstag der Austragungsort für das vorletzte Saisonspiel des LHV Hoyerswerda. Was sich groß anhört, war aber nur eine kleine Nebenhalle. In der spärlich gefüllten Spielstätte kam nur dank der LHV-Fans ein bisschen Stimmung auf. Paul Barth

48 Minuten lang hatten sie berechtigte Hoffnungen auf einen Sieg und damit die Vertagung der Aufstiegsentscheidung.

Die Partie begann sehr zäh. Es dauerte über vier Minuten, bis die Gäste das 1:0 warfen. Beide Seiten hatten mit den offensiven Deckungen einige Probleme. Der LHV deckte offensiv gegen Jacob Fritsch, die Leipziger bedachten Lukasz Stodtko mit einer Sonderbewachung. Aufseiten des LHV war es immer wieder Eric Zeithamel, der im Tor eine gute Partie machte und im Angriff war es, wie in den letzten Spielen, Lukasz Stodtko, der die Gäste im Spiel hielt. Bis zum 12:12-Pausenstand konnte sich keine Seite absetzen.

Bis zur 36. Minute ging es in Halbzeit zwei weiter Kopf an Kopf, bis Lukasz Stodtko sich in einen Rausch warf. Fast jeden Angriff verwertete er in dieser Phase. Die Leipziger versuchten seine Kreise dann durch überhartes Einsteigen einzugrenzen. Davon ließ er sich nicht beeindrucken und warf munter weiter.

Als es nach 48 Minuten 22:18 stand, dachten wohl viele in der Halle an eine Vorentscheidung. Doch die LVB hatten, besonders in Person von Jacob Fritsch, etwas dagegen und gaben die Begegnung noch nicht auf. Wie Lukasz Stodtko einige Minuten zuvor, nahm er sich nun einige Würfe, die er verwandelte und den Gastgeber wieder heranbrachte. Nach 56 Minuten hatten die Hausherren es geschafft und zum 25:25 ausgeglichen.

In den verbleibenden Minuten ging es eng zu, aber kein Team konnte sich absetzen. So kam es folgerichtig zum Endstand von 28:28. Der LHV hatte es nach 48 Minuten verpasst, den Sack zuzumachen, um den Sieg mit in die Elsterstadt zu nehmen.

Die LHV-Spieler saßen so mit hängenden Köpfen auf der Bank, wussten sie doch, dass sie nun keine Chance mehr auf den Meistertitel und den damit verbundenen Aufstieg hatten. Plauen-Oberlosa gewann zeitgleich gegen Leipzig/Zwenkau und Radeburg verlor gegen den Absteiger Weinböhla. Somit konnte Plauen den letztendlich verdienten Aufstieg feiern.

LHV Hoyerswerda: Eric Zeithamel, Ben Krahl, Ringo Schäfer (3), Lukasz Stodtko (8), Tobias Sieber (6), Lukas Baase (1), Christian Herzer (1), Robert Devantier, Michal Naimann (5/2), Malik Reimann (4).