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KSV-Senioren bezwingen Pulsnitz

Meisterliga. Gegen den hoch eingeschätzten KSV Pulsnitz konnten sich erstmalig in dieser Saison, nach zwei Heimniederlagen, die Hoyerswerdaer KSV-Senioren über einen Erfolg in heimischen Gefilden freuen. Mit 2874 zu 2858 bezwangen sie die Lebkuchenstädter nach einem vor allem kämpferisch starken Finale. jkn1

Schon das Anfangsduo der Pulsnitzer spielte dem KSV in die Karten, denn mit Torsten Guhrs 419 Zählern brachten sie sich selbst ins Hintertreffen. Das nutzten die Gastgeber zur klaren Führung. Wenn auch mehr möglich gewesen wäre. So hinderten technische Fehler beim Abräumen Werner Adlung daran, mehr als 478 Kegel zu erzielen. Gotthard Schönwitz kam auf 486 Zähler. Trotz der 495 Kegel des Pulsnitzers Frank Guhr blieb der KSV mit 50 Zählern in der Vorhand.

Das sollte doch dem einheimischen Mittelpart den Rücken stärken. Tat es aber nicht. Durch zu viele "Unebenheiten" beim Abräumen erreichten Heinz Grosa und Michael Michl nur 472 und 460 Kegel. Das nutzten die Gäste, um sich wieder ins Gespräch zu bringen. Harald Röbisch und Frank Schäfer mit 471 und der Tagesbestleistung von 500 Kegeln ließen die Differenz auf 11 Zähler schmelzen.

Den Schlussstartern stand ein spannendes Spiel bevor und die kreisbekannten Akteure ließen es auch folgen. In einem ständigen Wechsel der Gefühle verschafften sich die Gäste vor dem letzten Wechsel (30 Wurf) einen Vorsprung von 13 Zählern. Da waren alle angespannt, ob Akteure oder Kegelfans. Und in dieser knisternden Stimmung bestimmten, vor allem durch sehr gutes Abräumen, Dietmar Schmidt und Gerdt Richter mit jeweils 489 Kegeln das Geschehen und sicherten den Erfolg ihres Sextetts. Die Pulsnitzer Frank Thielemann und Steffen Bergmann erreichten 491 und 482 Kegel.