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Krüger: "Das Resultat haben wir uns selbst zuzuschreiben"

Kienbaum. Beim Pokalfinale der Brandenburger Verbandsklassen hat sich die 3er-Mannschaft vom Cottbuser TT-Team am Wochenende in Kienbaum einen Bronzeplatz erspielt. Unglücklicherweise fiel kurzfristig die Nummer zwei Reno Bohg krankheitsbedingt aus, so dass Perco Krüger dafür einspringen musste. Rudolf Fischer/rfs1

Mit Marco Schicketanz und Christian Petsch wurden dann schließlich die Spiele bestritten.

Verbandsoberliga-Mannschaften galt es zu bezwingen, um ganz vorn zu landen. Das erste Spiel begann recht verheißungsvoll gegen die SG Geltow. Schicketanz gewann klar gegen Rene Wuttke. Krüger bezwang dann überraschend nach großem Kampf die gegnerische Nummer eins Janik Meder über die lange Distanz und Petsch zog den Kürzeren gegen einen stark aufspielenden Thomas Jannek. Auch beim Doppel behielten die Cottbuser die Oberhand. Und dann begann die Cottbuser Talfahrt, indem alle anderen Spiele in die Hose gingen. Es wurde mit 3:4 knapp verloren.

Nun hofften die Unterlegenen, dass die SG Geltow noch gegen TTC Finow verliert, um doch noch eine Chance für den obersten Podestplatz zu bekommen. Das trat aber zum Leidwesen der Cottbuser nicht ein, so dass Geltow unangefochten seine Kreise zog. Gegen den SSV-PCK-90-Schwedt wurde dann zumindest souverän gewonnen. Offensichtlich deprimiert von der anfänglichen knappen Niederlage, war die Luft im letzten Spiel gegen Finow wieder raus. Und so verloren die Cottbuser in der Endphase auch gegen Finow und mussten sich am Ende des Pokalturniers mit dem 3. Rang begnügen.

"Gegen Geltow hätten wir gewinnen müssen. So aber lief alles gegen uns. Wir sind enttäuscht und haben uns aber das Resultat selbst zuzuschreiben", gab Perco Krüger vom Cottbuser TT-Team abschließend zu Protokoll.