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| 02:46 Uhr

Krimi beim HSV findet keinen Sieger

Senftenberg. Der SSV Lübbenau hat zum Saisonstart beim HSV Senftenberg eine gute Leistung gezeigt und sich mit dem Absteiger die Punkte geteilt. Die Gäste wollten an die guten Ansätze vom vergangenen Wochenende weiter anknüpfen, waren sich aber über die Stärken und Schwächen des Liga-Neulings im Unklaren. U. Kammerer

Der Kader war gut aufgestellt. Lediglich auf der Torwartposition mussten die Lübbenauer improvisieren. So hüteten Sirko Kerstan und Thomas Weiß das SSV-Tor - beide keine gelernten Torhüter. In den ersten zehn Minuten war das Spiel noch ausgeglichen. Nach dem 3:3 konnte sich der SSV dann kontinuierlich absetzen und erspielte sich einen Vorsprung bis zur Pause beim 10:15.

Die Gäste aus Lübbenau zeigten ein gefälliges Spiel im Angriff und auch in der SSV-Deckung lief es gut. Man hatte die Senftenberger gut im Griff und ließ nicht viel zu.

Der Beginn der zweiten Halbzeit verlief aus Sicht des SSV sehr gut. Bis zum 13:20 spielte Lübbenau ganz klar auf Sieg. Doch der Gastgeber gab sich nicht geschlagen und fand zurück in die Begegnung. Unterstützt von den zahlreichen Zuschauern holte Senftenberg Tor um Tor auf und beim 21:22 war das Spiel wieder völlig offen.

Dem SSV fehlte jetzt die nötige Konzentration. Und so kam es, wie kommen musste. Senftenberg ging beim 24:23 sogar in Führung. Jetzt war es ein spannendes Spiel, doch der SSV Lübbenau wollte sich nicht um den Lohn bringen lassen und kämpfte seinerseits auch bis zum Schluss. Markus Werner holte zwei Sekunden vor Schluss noch einen Siebenmeter heraus. Andreas Heine verwandelte diesen und sicherte den einen Punkt.

Am Ende konnte der SSV Lübbenau mit einem positiven Gefühl in die neue Saison starten und freut sich nun auf das erste Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den HC Bad Liebenwerda. Anwurf ist um 15 Uhr. Bester Spieler mit acht Toren war bei den Lübbenauern Andreas Heine.

SSV Lübbenau: Tor: Sirko Kerstan, Thomas Weiß. Feld: Andreas Heine (8/2), Sven Axmann(7/2), Markus Werner (2), Jörg Fritsche (5), Michael Reinke (3), Ronny Schneider (1), Sebastian Wendler, Mario Drews.