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Kein Aufstieg am grünen Tisch: Insel Usedom meldet für 3. Liga

Nach der Meldung aus Usedom ist klar: Robert Schulze (r.) wird auch im nächsten Jahr mit LHC in der Oberliga spielen.
Nach der Meldung aus Usedom ist klar: Robert Schulze (r.) wird auch im nächsten Jahr mit LHC in der Oberliga spielen. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Zum letzten Spiel in der laufenden Oberliga-Saison empfangen die Handballer des LHC Cottbus am Samstag in der Lausitz-Arena (18 Uhr) den MTV Altlandsberg. Die Mannschaft der Trainer Linge und Fürstenberg will sich unbedingt mit einem Sieg aus der Saison verabschieden. W. Swat

"Natürlich sind die Jungs enttäuscht, dass es mit dem Aufstieg nicht geklappt hat. Sie wollen aber auf jeden Fall Platz zwei sichern und sich würdig von den Fans verabschieden", erklärte Marcel Linge. "Der Druck ist weg und das kann durchaus von Vorteil sein für ein hoffentlich schönes Spiel unserer Mannschaft." Der LHC will in der bestmöglichen Aufstellung antreten, nur Robert Takev wird nach seiner Fußverletzung aus dem Usedom-Spiel wohl nicht mitwirken. Nach dem Spiel soll es nach Vereinsangaben Freibier geben.

Inzwischen ist klar, dass es für den LHC keinen Aufstieg am grünen Tisch gibt. Der HSV Insel Usedom wird nach Auskunft von Geschäftsführer Dirk Lorenz als Oberliga-Meister in der neuen Saison in der 3. Liga spielen. "Nach Zusagen von Sponsoren steht inzwischen unser Finanzplan, so dass wir ohne Schwierigkeiten durch die Saison kommen können." Zuletzt hatte es Irritationen gegeben, weil Usedom für sich die Verlängerung der Anmeldefrist bis zum 30. April beantragt und vom Deutschen Handball Bund (DHB) auch genehmigt bekommen hatte.