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| 02:36 Uhr

Kartenflut und Last-Minute-Sieg in Hohenleipisch

Zweikampf zwischen Pierre Rodrigue Mouen Ebongue (VfB II) und Sascha Zickert (r.).
Zweikampf zwischen Pierre Rodrigue Mouen Ebongue (VfB II) und Sascha Zickert (r.). FOTO: Rüdiger Wiedemann
Senftenberg. Zwei spannende Nachholspiele haben am Ostersamstag stattgefunden. Neben der Festigung des zweiten Platzes des VfB Hohenleipisch II trennten sich Ruhland und Sängerstadt Remis. mkl1

In beiden Spielen war Spannung bis in die Schlussminuten gegeben, sodass die Zuschauer den Osterausflug auf den Sportplatz nicht bereuten.

VfB Hohenleipisch II - ESV Lok Falkenberg 2:1 (0:1)

SR: Sten Seliger (Berlin). Tore: 0:1 Patrick Gebhardt (28.); 1:1 Sirko Rost (85.); 2:1 David Otto (90+5.). Rot: 71. Carsten Gärtner (Hohenleipisch). Gelb/Rot: 71. Steven Krille (Falkenberg). Z: 94.

In einem dramatischen und umkämpften Nachholspiel mit zehn gelben, einer gelb/roten, einer roten Karte sowie einer ganzen Reihe an Spielunterbrechungen geann der VfB II knapp. Jedoch gelang der Siegtreffer durch David Otto erst in der Nachspielzeit. Hohenleipisch tat sich gegen aufopferungsvoll kämpfende Gäste schwer, spielte umständlich und zwei Standards mussten für den Erfolg herhalten.

Der VfB Hohenleipisch II begann engagiert, setzte die Gäste unter Druck und kam zu zahlreichen Chancen, denen aber im Abschluss noch die Genauigkeit fehlte. Nach gut einer halben Stunde gingen aber die Gäste in Führung. Nachdem Kevin Kießling die erste Chance vergab, war es Carsten Gärtner, der aus Nahdistanz zum 0:1 traf. Hohenleipisch fand kaum Mittel, um die sehr gut stehende Falkenberger Abwehr auszuhebeln. Neben umständlichen Abschlüssen war es David Otto, der aus zwei Metern an die Querlatte schoss.

Mit zunehmender Dauer verschleppten die Gäste die Zeit und 20 Minuten vor dem Ende mussten Steven Krille und Carsten Gärtner nach einer Rangelei vorzeitig vom Platz. Nach einem Freistoß fünf Minuten vor Schluss von Dirk Schiffner spitzelte Sirko Rost den Ball zum Ausgleich in das Falkenberger Tor. In den acht Minuten Nachspielzeit kamen die Hausherren, die nun auf den Siegtreffer drückten, zu einem weiteren Freistoß. Wiederum Dirk Schiffner brachte den Ball auf den Kopf von David Otto und der Siegtreffer war geschafft.

SV Germania Ruhland - SpG Sängerstadt 3:3 (2:2)

SR: Peter Höhne (Großrössen). Tore: 0:1, 0:2 Benedikt Hänneschen (1., 19.); 1:2 Johannes Petsch (25.); 2:2 Mike Wachs (28.); 3:2 Marcus Blüthgen (80.); 3:3 Benedikt Hänneschen (84.). Z: 80.

Die Gäste begannen mit einem sauber kombinierten Konter nach wenigen Sekunden, der zum 0:1 führte. Nachdem Ruhland etwas besser in das Spiel kam, war es erneut Benedikt Hänneschen, der das 0:2 markierte. Ruhland wurde fort an etwas besser in der Offensive und Johannes Petsch köpfte eine Ecke, die vermeintlich keine war, zum Anschluss. Mit dem nächsten Eckstoß glichen die Hausherren aus. Finsterwalde bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone, sodass sich Marco Nitzsche in den Strafraum durchsetzte und Mike Wachs den Ball nach Querpass nur noch über die Linie drücken musste.

Im zweiten Abschnitt drängten die Gäste auf den Führungstreffer und wurden zehn Minuten vor dem Ende für ein paar ausgelassene Chancen bestraft. Ein Zweikampf im Mittelfeld wurde vom Assistenten als Foul angezeigt, doch Schiedsrichter Peter Höhne entschied richtigerweise auf Vorteil für Germania. Die Gäste stellten - irritiert vom Fahnenzeichen - die Abwehrarbeit ein und Marcus Blüthgen bedankte sich für den Freiraum mit dem 3:2. Finsterwalde gab sich aber keinesfalls auf und kam nach einem Konter zum verdienten Ausgleich. Marco Nitzsche hatte in der Nachspielzeit noch einmal die große Chance auf den Siegtreffer für Ruhland, scheiterte aber am Gäste-Torhüter.