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| 02:45 Uhr

Kamenz verpasst knapp das Finale

Außenseiter Kamenz (rot) bot dem Favoriten FSV Zwickau vor über 3000 Fans eine starke Partie.
Außenseiter Kamenz (rot) bot dem Favoriten FSV Zwickau vor über 3000 Fans eine starke Partie. FOTO: Werner Müller/wml1
Kamenz. Im Halbfinale des Sachsenpokals hat Einheit Kamenz am Ostersonnabend gegen den favorisierten FSV Zwickau knapp mit 1:2 verloren. Bereits in der siebenten Minute gingen die Gäste durch Aykut Öztürk in Führung. wml1

In der 20. Minute gelang den Kamenzern der Ausgleich durch Karel Vrabec. Doch zehn Minuten später gingen dann erneut die Zwickauer in Führung. In der 30. Minute traf Sebastian Mai zum 1:2-Endstand. Vor 3421 Zuschauern, unter ihnen viele Fans aus Hoyerswerda und Umgebung, verkauften sich die Männer des SV Einheit Kamenz gut. Die zweite Halbzeit gestaltete sich dann torlos. Aber die Kamenzer hatten einige Male den Ausgleich auf dem Fuß. Die Zwickauer stehen nun im Finale des Sachsenpokals.

Der 23-jährige aus Hoyerswerda stammende Franz Häfner vom SV Einheit Kamenz stand beim Halbfinale zwar auf der Reserveliste, kam aber verletzungsbedingt nach einem Muskelfaserriss nicht zum Einsatz. Er verfolgte mit Spannung von der Reservebank das Spiel.

Franz Häfner begann seine Fußballkarriere als Sechsjähriger beim HSV 1919 in Hoyerswerda. Sein erster Trainer war damals Klaus Luchscheider. Beim HSV 1919 durchlief er den gesamten Juniorenbereich bis zur A-Jugend und war danach noch zwei Jahre bei den Männern des HSV 1919. Seit 2011 spielt der Hoyerswerdaer beim SV Einheit Kamenz. Seit vier Wochen ist er jedoch nach einem Muskelfaserriss verletzt. Er befindet sich auf dem Weg der Genesung, ist jedoch noch nicht voll belastbar. Seine Freundin Julia steht auch zu ihm, wenn es um Fußball geht, sie begleitet ihn oft zu den Spielen und fiebert mit, wenn Franz auf dem Rasen spielt. "Wir hatten zwar Chancen und haben ein wenig unglücklich, aber gerecht verloren", sagte Franz Häfner nach dem Spiel.

"Das heutige Spiel war schwer. Aber meine Jungs haben eine ordentliche Leistung gezeigt und sich gut verkauft. Wir hatten herrliches Fußballwetter und eine schöne Zuschauerkulisse. Schade, dass es nicht ganz gereicht hat. Wir hatten den Ausgleich auf dem Fuß und wären gern noch in die Verlängerung gegangen. Aber es war uns heute nicht vergönnt. Aber Zwickau steht gerecht im Finale", sagte Trainer Frank Rietschel vom SV Einheit Kamenz.